Dass bei der ukrainischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2019 einiges im Argen lag, drang nur bis zu deutschen Intellektuellen durch, die bunten Fachblätter der „Guten“ indes hüllten sich in beredtes Schweigen . Ausgerechnet die Nachdenk-seitenberichteten ausführlich und beklagten die Politisierung des Musikwettbewerbs. Der Begriff ist allerdings falsch gewählt, denn es geht um Militarisierung.
Regelbrüche beim ESC sind eine Passion „der Guten“
Sie dürfen nur nicht thematisiert werden. Bei der Vorentscheidung in der Ukraine wurde natürlich nicht politisiert, denn es wurden ja keine Meinungen ausgetauscht. Stattdessen gab es eine noch nie dagewesene Gewissensprüfung, wie sie seinerzeit auch bei Wehrdienstverweigerungen geläufig waren. Die Fragen lauteten: „Wie stehst du zur Krim, zu Russland und zur Ukraine?“ Die Antworten waren vorgegeben, wer sie zuungusten der Ukraine beantwortete, wurde als Verlierer vorgeführt. Dass diese Vernehmung nicht ‚vor‘ der Veranstaltung stattfand, sondern als Show inszeniert wurde, ist ein Regelbruch, der allerdings folgenlos blieb.
Durchgeführt wurde die Inquisition von ehemaligen ESC-Teilnehmern, vor allem von der Siegerin Jamala aus 2016. Zur Erinnerung: Jamala wurde nachweislich vom Militär promotet.
Nutten-Pop für‘s Offizierskasino
Jamalas Siegerlied aus 2016 war eine abgedroschene Ami-Schnulze mit ein paar Ethno-Elementen, es handelte von Josef Stalin. Während das künstliche Bejubeln abgedroschener US-Schnulzen den Interessen der US-Musikindustrie dient (sie dulden in Europa keine ernsthafte Konkurrenz, gerade die ost-europäischen Musiker sind immer noch viel zu gut), ist die Reduzierung auf Hass (Josef Stalin) und niedere Bedürfnisse wie Sexualität und Scharfmacherei Sache des Militärs.
Abgedroschene US-Schnulzen waren auch dieses Jahr wieder dabei, z. B. das Lied „My Road“ vom Zwillingspaar Anna und Maria Opanasiuk. Auch Maruvs Lied „Siren Song“ folgte dem Muster der Abgedroschenheit mit Ethnoelementen, wichtiger aber war ihr ordinäres Auftreten (ab 01'20) mit der Funktion, als Sex-Lockvogel die ukrainische Vorentscheidung ins internationale Boulevard zu puschen.
Der Widerspenstigen Zähmung misslingt
Im Bemühen, es den Herren und Gebietern aus US-Musikindustrie und Militär recht zu machen, sind die Ukrainer dann in deren Grube gefallen, die eigentlich für Russland und Verbündete gedacht war. Nachdem „Verräter“ wie das Duo Anna Maria mit schlechter Platzierung abgestraft wurden – sie sind auf der Krim geboren und hatten sich kurz zuvor im krimtatarischen TV-Kanal ATR geweigert, von einer Annexion der Krim zu sprechen und zudem betont, dass es dort zwischen Russen und Ukrainern keinen Krieg gäbe – ließ man den Sex-Lockvogel Maruv gewinnen.
Das passte zwar zum Militär, aber nicht zum Eurovisions-Pathos der „Repräsentation des Landes als Kulturbotschafterin“. Ich wette, dass noch am gleichen Abend die EBU darauf hingewiesen hat. Selbst der NDR gab zu, dass Maruvs Auftritt „noch entschärft werden müsse“, Titelzeile und Text sind leider nicht mehr auffindbar. Genau diese Einschränkung könnte die widerspenstige Siegerin Maruv dann als Knebelung verstanden haben. Natürlich, denn ohne obszöne Performance ist das Lied belanglos.
Ukraine als neue Machtzentrale Europas?
Das Bemühen der Ukrainer, nach 2 gescheiterten Versuchen sodann weitere knebelwürdige Kandidaten zu suchen, wirkte nur noch halbherzig und war schnell vom Tisch. Es dürften wohl die Militärs gewesen sein, die nach diesem Reinfall die ukrainischen Pappnasen mit abstrusen Forderungen – sprich Regelbrüchen - nachlegen ließen:
In einer Abschluss-PR verkündete die Ukraine ihren Rücktritt vom ESC 2019 und drohte der EBU und den Europäern gleichzeitig weitere Rückzüge für die Folgejahre an, wenn sie es wagten, Russland gewinnen zu lassen.
Es sieht so aus, als würden „die Guten“ gehorchen, denn der bombastische Beitrag aus Russland wird schlicht totgeschwiegen. Und dabei passt diese europäische Sieger-Hymne „Scream“ zu den Rechtsbrüchen „der Guten“ wie Faust aufs Auge:
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Sonntag, 17. März 2019
Freitag, 18. Mai 2018
Politik und Militär haben den Eurovision Song Contest nicht vergessen
Nachdem wir Fans 1 Jahr Ruhe vor politisch-militärischer Instrumentalisierung hatten, darf man nach dem Sieg Israels wieder zur Kriegsstimmung übergehen. Nach Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem, Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt und der Aufkündigung des Iran-Deals durch die USA wird außerhalb der Eurovisionswelt eifrig polarisiert, die europäischen Länder werden schon wieder zur Positionierung aufgefordert, die Medien werden gemaßregelt.
Ist es nicht bemerkenswert, dass ich als ESC-Fan schon Monate vorher wusste, dass Israel gewinnen würde? Meine Glaskugel sagt mir zudem, dass Israel für den ESC 2019 solchen Ländern Teilnahme und Einreise verweigern wird, die sich nicht der israelisch-transatlantischen Politik beugen, die z. B. Kontakte zum Iran pflegen. Schließlich wurden bereits 2017 entsprechende „Regeln“ bei der Eurovision erlassen. Damit wäre dann aber für mich ein weiteres Mal bewiesen, dass im Militainment alles nach Plan verläuft und die Europäer beim ESC NICHTS zu melden haben.
Desinformation und Emotionalisierung
Eine Politik, die auf Eskalation und Konfrontation setzt, täuscht im Boulevard Populärität und Beliebtheit vor. Wenn aber Israel mit der gackernden Netta, dem #MeToo-Thema von und für Gays wieder mit einem oberflächlichen Bezugssystem triumphiert, weiss ich, dass ich es mit psychologischer Kriegsführung zu tun habe.
Dieses Bezugssystem besteht aus abgedroschenen Phrasen zur Offenen Gesellschaft, mit denen einer durchsexualisierten, kommerziellen und anti-intellektuellen Spaßgesellschaft (Freakshow) künstlich eine revolutionäre Vorreiterrolle unterstellt wird, zu der man sich dann auch noch ständig bekennen soll. Dieses Bekennertum fing 1998 mit dem Sieg einer transsexuellen Sängerin aus Israel sowie der Einführung des Telefonvotings an, und damit auch das ständige Miteinbeziehen, Polarisieren, Entsolidarisieren und Einschüchtern des Publikums.
Die teilweise pseudo-religiöse Überhöhung von Casting-Sternchen und ihren Rating-Erfolgen, Gender Gaga und Schwulenpropaganda in Dauerschleife, moralische Vorwürfe gegen ein unspezifisches und sprachloses Publikum und Dämonisierung ganzer Länder sind seit 1998 die Lieblingsthemen beim ESC. Das ist weder Unterhaltung noch Information und zerstört bestenfalls die Wahrnehmungs- und Beurteilungsfähigkeit. Schon jetzt kann offensichtlich niemand mehr Show und Realität auseinanderhalten. Und nochmal:
Die Siege sind vorprogrammiert und die Folgen sind gewollt!
War es Zufall, dass Netta gleich nach ihrem Sieg das konservative – und derzeit als Pulverfass umstrittene – Jerusalem als Austragungsort nannte?
Die Süddeutsche Zeitung kritisiert brav: „Netanjahu will den ESC für seine Zwecke missbrauchen“ Daraufhin kontert eine jüdische Newsseite reflexartig mit dem Vorwurf des Antisemitismus und relativiert einige der Vorwürfe. Der Karikaturist der Süddeutschen muss gar den Hut nehmen. In Island wird aus politischen Gründen zum Boykott des ESC in 2019 in Israel aufgerufen. Auch in Irland ein Boykottaufruf.
Die Jüdische Allgemeine läuft mit ihren Texten zur Sängerin Netta geradezu zur Hochform auf. Neben der Freude schwingt in jedem Text zugleich der Versuch einer Skandalisierung mit. Die Boykottaufrufe sind „anti-israelisch“. Demgegenüber stellt man ein liberales, tolerantes, pluralistisches Israel. Und das ausgerechnet im Zusammenhang mit einer „Freakshow“. Hoppla! Im Text lerne ich, dass Freakshow für den ESC eine „grenzwertige“ Bezeichnung ist. Hat also die Spaßgesellschaft mittlerweile den Rang einer Religion und der ESC ist ihr Gottesdienst...?
Vonwegen wir haben von alledem nichts gewusst!
Auch die Qualitätsmedien wussten vorher, dass Israel gewinnen wird - selbst die Jüdische Allgemeine hebt den frühzeitigen Favoritenstatus von Israels Interpretin hervor. Warum entrüstet man sich dann nicht schon im Vorfeld über das abgekartete Spiel? Warum nicht Sorge ausdrücken, bemängeln, scharf kritisieren wie man es bei Nicht-Nato-Ländern seit Jahren praktiziert?
Erinnert sich noch jemand, wie die LGBT Putins Friedenslied bereits vor dem ESC 2015 zum Kotzen fand? Wenn aber Netanjahu sich als ulkiger Frauen- und Schwulenversteher gibt, ist das kein Thema?
Intellektuelle lassen den Zuschauer regelmäßig im Stich
Warum nicht vorab schon dieser perfiden durchkalkulierten PR-Maschine mit Kriegstaktik den Wind aus den Segeln nehmen? Vor allem sollte man mal Profiteure, Organisation, Vermarktung und aggressive Kommunikationsstrategien dieses durchgeknallten Bezugssystems hinterfragen.
Israel, Ukraine, Österreich u. a. haben doch nicht gewonnen, weil Juroren und Publikum während des Finales von einem unbekannten Meisterwerk überrumpelt wurden. Vielmehr wurden diese ESC-Siege wochenlang in allen Medien sowie von Fans vorweggenommen, die sich dabei wiederum auf Wettquoten-Ergebnisse, Hitlisten, Ratings, Rankings, Spotify etc. beziehen durften. Mit diesen unüberprüfbaren und manipulierbaren Zahlen kann mit jedem x-beliebigen Beitrag Beliebtheit oder – je nach Kampagne – Feindseligkeit vorgetäuscht werden. Den Rest erledigen zerstörte Maßstäbe, Entprofessionalisierung des Musikjournalismus, schleichende Sprachlosigkeit und Konformismus.
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Ist es nicht bemerkenswert, dass ich als ESC-Fan schon Monate vorher wusste, dass Israel gewinnen würde? Meine Glaskugel sagt mir zudem, dass Israel für den ESC 2019 solchen Ländern Teilnahme und Einreise verweigern wird, die sich nicht der israelisch-transatlantischen Politik beugen, die z. B. Kontakte zum Iran pflegen. Schließlich wurden bereits 2017 entsprechende „Regeln“ bei der Eurovision erlassen. Damit wäre dann aber für mich ein weiteres Mal bewiesen, dass im Militainment alles nach Plan verläuft und die Europäer beim ESC NICHTS zu melden haben.
Desinformation und Emotionalisierung
Eine Politik, die auf Eskalation und Konfrontation setzt, täuscht im Boulevard Populärität und Beliebtheit vor. Wenn aber Israel mit der gackernden Netta, dem #MeToo-Thema von und für Gays wieder mit einem oberflächlichen Bezugssystem triumphiert, weiss ich, dass ich es mit psychologischer Kriegsführung zu tun habe.
Dieses Bezugssystem besteht aus abgedroschenen Phrasen zur Offenen Gesellschaft, mit denen einer durchsexualisierten, kommerziellen und anti-intellektuellen Spaßgesellschaft (Freakshow) künstlich eine revolutionäre Vorreiterrolle unterstellt wird, zu der man sich dann auch noch ständig bekennen soll. Dieses Bekennertum fing 1998 mit dem Sieg einer transsexuellen Sängerin aus Israel sowie der Einführung des Telefonvotings an, und damit auch das ständige Miteinbeziehen, Polarisieren, Entsolidarisieren und Einschüchtern des Publikums.
Die teilweise pseudo-religiöse Überhöhung von Casting-Sternchen und ihren Rating-Erfolgen, Gender Gaga und Schwulenpropaganda in Dauerschleife, moralische Vorwürfe gegen ein unspezifisches und sprachloses Publikum und Dämonisierung ganzer Länder sind seit 1998 die Lieblingsthemen beim ESC. Das ist weder Unterhaltung noch Information und zerstört bestenfalls die Wahrnehmungs- und Beurteilungsfähigkeit. Schon jetzt kann offensichtlich niemand mehr Show und Realität auseinanderhalten. Und nochmal:
Die Siege sind vorprogrammiert und die Folgen sind gewollt!
War es Zufall, dass Netta gleich nach ihrem Sieg das konservative – und derzeit als Pulverfass umstrittene – Jerusalem als Austragungsort nannte?
Die Süddeutsche Zeitung kritisiert brav: „Netanjahu will den ESC für seine Zwecke missbrauchen“ Daraufhin kontert eine jüdische Newsseite reflexartig mit dem Vorwurf des Antisemitismus und relativiert einige der Vorwürfe. Der Karikaturist der Süddeutschen muss gar den Hut nehmen. In Island wird aus politischen Gründen zum Boykott des ESC in 2019 in Israel aufgerufen. Auch in Irland ein Boykottaufruf.
Die Jüdische Allgemeine läuft mit ihren Texten zur Sängerin Netta geradezu zur Hochform auf. Neben der Freude schwingt in jedem Text zugleich der Versuch einer Skandalisierung mit. Die Boykottaufrufe sind „anti-israelisch“. Demgegenüber stellt man ein liberales, tolerantes, pluralistisches Israel. Und das ausgerechnet im Zusammenhang mit einer „Freakshow“. Hoppla! Im Text lerne ich, dass Freakshow für den ESC eine „grenzwertige“ Bezeichnung ist. Hat also die Spaßgesellschaft mittlerweile den Rang einer Religion und der ESC ist ihr Gottesdienst...?
Vonwegen wir haben von alledem nichts gewusst!
Auch die Qualitätsmedien wussten vorher, dass Israel gewinnen wird - selbst die Jüdische Allgemeine hebt den frühzeitigen Favoritenstatus von Israels Interpretin hervor. Warum entrüstet man sich dann nicht schon im Vorfeld über das abgekartete Spiel? Warum nicht Sorge ausdrücken, bemängeln, scharf kritisieren wie man es bei Nicht-Nato-Ländern seit Jahren praktiziert?
Erinnert sich noch jemand, wie die LGBT Putins Friedenslied bereits vor dem ESC 2015 zum Kotzen fand? Wenn aber Netanjahu sich als ulkiger Frauen- und Schwulenversteher gibt, ist das kein Thema?
Intellektuelle lassen den Zuschauer regelmäßig im Stich
Warum nicht vorab schon dieser perfiden durchkalkulierten PR-Maschine mit Kriegstaktik den Wind aus den Segeln nehmen? Vor allem sollte man mal Profiteure, Organisation, Vermarktung und aggressive Kommunikationsstrategien dieses durchgeknallten Bezugssystems hinterfragen.
Israel, Ukraine, Österreich u. a. haben doch nicht gewonnen, weil Juroren und Publikum während des Finales von einem unbekannten Meisterwerk überrumpelt wurden. Vielmehr wurden diese ESC-Siege wochenlang in allen Medien sowie von Fans vorweggenommen, die sich dabei wiederum auf Wettquoten-Ergebnisse, Hitlisten, Ratings, Rankings, Spotify etc. beziehen durften. Mit diesen unüberprüfbaren und manipulierbaren Zahlen kann mit jedem x-beliebigen Beitrag Beliebtheit oder – je nach Kampagne – Feindseligkeit vorgetäuscht werden. Den Rest erledigen zerstörte Maßstäbe, Entprofessionalisierung des Musikjournalismus, schleichende Sprachlosigkeit und Konformismus.
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Freitag, 14. April 2017
Russland steigt aus dem ESC aus, jetzt wird sich zeigen, ob es beim ESC friedlicher wird
Seit letztem Jahr ist Fakt: Militärs instrumentalisieren den „Eurovision Song Contest“ und provozieren eine Konfrontation zwischen Russland und Ukraine. Und wenn Militärs ein Großevent mit Konfrontation planen, ist mit einer Reihe Vorfällen zu rechnen.
Der erste Vorfall ist, dass Russland aussteigt
Werden weitere Länder folgen? Ein (leider etwas ungenauer) Text auf aserbaidschanischen Newsseiten vom 01.04.2017 ließ diese Schlussfolgerung zu. Auch bestätigt er noch mal, dass sich die Ukraine bei ihrer Planung der "guten Unterhaltung" ausschließlich auf Anweisungen der NATO verlässt: „Participation of Russian singer Julia Samoilova in "Eurovision" in Kyiv is impossible even with the threat of a boycott of the contest. This was stated by Ukrainian Foreign Minister Pavel Klimkin at a press conference after the meeting of the NATO-Ukraine Commission."
Der zweite Vorfall: Klitschko muss confirmity celebraten
War es auch die Idee der NATO Klitschko nach Baku zu schicken, um an den Contest zu erinnern? Möchte man gar die Aserbaidschaner und weitere Länder gegen Russland aufstellen? Wie tückisch und unfriedlich ist das denn?!
Bei diesem Verständnis von "guter Unterhaltung" besteht die Planung wahrscheinlich in einer Diversity von außergewöhnlichen Vorfällen
Dass laut Aussage von Politikern das Publikum sich schließlich an den Terror gewöhnen müsse, unterstreicht diese Annahme. Man darf sich als Normalsterblicher also freuen, wenn die Vorfälle nicht das Ausmaß einer MH17-Katastrophe annehmen.
Eurovisions-Militainment bis zum Skelett verfault
Aufgrund jahrelanger Beobachtungen (vor allem seit Baku 2011/2012) nehme ich die Vertreter der EBU und den Rundfunkanstalten sowie sämtliche Journalisten in Ost und West wie das Dienstpersonal der Militärs wahr. Ihre Verhandlungen, Vorschläge, Drohungen und Informationen sind immer nur Augenwischerei und Augenwischerei.
Die wirkliche Katastrophe ist, dass Fans und Bevölkerung auf übelste Weise hereingelegt werden. In Baku habe ich bestaunen dürfen, was für Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen, um mich beim zuckersüßen ESC zu schützen. Vor wem auch immer. Aserbaidschan besang damals den Tod der Musik beim ESC. 2017 scheint für die Aserbaidschanerin Dihaj das Eurovisions-Militainment bis zum "Skelett" verfault zu sein:
Have my skeletons
I can only trick you once, bad boy
Have my lungs, my millions
Talk is cheap don’t speak in tongues, bad boy
Drum drum drum, bring out the guns
Drum drum drum, bring out the guns, bad boy
I’m so cursed
Fuss and fight won’t get you tons
Bad boy
The world is spinning faster by the minute and I’m longing to be saved
This bitter sweet sensation got another hold of me...
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Der erste Vorfall ist, dass Russland aussteigt
Werden weitere Länder folgen? Ein (leider etwas ungenauer) Text auf aserbaidschanischen Newsseiten vom 01.04.2017 ließ diese Schlussfolgerung zu. Auch bestätigt er noch mal, dass sich die Ukraine bei ihrer Planung der "guten Unterhaltung" ausschließlich auf Anweisungen der NATO verlässt: „Participation of Russian singer Julia Samoilova in "Eurovision" in Kyiv is impossible even with the threat of a boycott of the contest. This was stated by Ukrainian Foreign Minister Pavel Klimkin at a press conference after the meeting of the NATO-Ukraine Commission."
Der zweite Vorfall: Klitschko muss confirmity celebraten
War es auch die Idee der NATO Klitschko nach Baku zu schicken, um an den Contest zu erinnern? Möchte man gar die Aserbaidschaner und weitere Länder gegen Russland aufstellen? Wie tückisch und unfriedlich ist das denn?!
Bei diesem Verständnis von "guter Unterhaltung" besteht die Planung wahrscheinlich in einer Diversity von außergewöhnlichen Vorfällen
Dass laut Aussage von Politikern das Publikum sich schließlich an den Terror gewöhnen müsse, unterstreicht diese Annahme. Man darf sich als Normalsterblicher also freuen, wenn die Vorfälle nicht das Ausmaß einer MH17-Katastrophe annehmen.
Eurovisions-Militainment bis zum Skelett verfault
Aufgrund jahrelanger Beobachtungen (vor allem seit Baku 2011/2012) nehme ich die Vertreter der EBU und den Rundfunkanstalten sowie sämtliche Journalisten in Ost und West wie das Dienstpersonal der Militärs wahr. Ihre Verhandlungen, Vorschläge, Drohungen und Informationen sind immer nur Augenwischerei und Augenwischerei.
Die wirkliche Katastrophe ist, dass Fans und Bevölkerung auf übelste Weise hereingelegt werden. In Baku habe ich bestaunen dürfen, was für Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen, um mich beim zuckersüßen ESC zu schützen. Vor wem auch immer. Aserbaidschan besang damals den Tod der Musik beim ESC. 2017 scheint für die Aserbaidschanerin Dihaj das Eurovisions-Militainment bis zum "Skelett" verfault zu sein:
Have my skeletons
I can only trick you once, bad boy
Have my lungs, my millions
Talk is cheap don’t speak in tongues, bad boy
Drum drum drum, bring out the guns
Drum drum drum, bring out the guns, bad boy
I’m so cursed
Fuss and fight won’t get you tons
Bad boy
The world is spinning faster by the minute and I’m longing to be saved
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Freitag, 7. April 2017
NATO Song Contest in Ukraine - Celebrate Conformity!
Man muss sich das vorstellen: Es sind die Abstimmungsergebnisse eines Tralala-Wettbewerbs, mit denen Länder-Images poliert oder beschädigt werden und die lt. dessen Regelwerk festlegen, wo und zu welchen Bedingungen im nächsten Jahr die Show austragen wird. Und niemandem fällt auf, dass diese Ergebnisse für die Öffentlichkeit nicht mal überprüfbar sind? So kann dieser Bluff natürlich jedes Jahr als Anlass für politisch-militärische Konflikte in Europa herangezogen werden, der dann von NATO und politisch nicht-legitimiertem Personal der westlichen Unterhaltungsbranche vor einem überforderten, unpolitischen Schlagerpublikum „verhandelt“ wird. Geht's eigentlich noch?
Vom Journalismus im Stich gelassen
Soll Showbusiness bleiben was es ist, nämlich eine Märchenwelt mit Scripted-Reality. Wenn aber der politisch-militärische Missbrauch dermaßen offensichtlich wird, wäre die Forderung nach Transparenz, Umstrukturierung und Neubesetzung der Stellen naheliegend.
Bislang haben 2013 nur der russische und aserbaidschanische Außenminister mal eine Überprüfung der Ergebnisse gefordert. Warum tun das nicht alle Journalisten? Stattdessen vermischen sie wie Kettenhunde der Militärs Promotion und Propaganda zu einem brandgefährlichen Mainstream-Matsch und stellen sich gegen die Bevölkerung auf.
Dass Wettbewerb, Siege und Niederlagen nur simuliert werden, darf nicht mal mehr laut angedacht werden, sofort wird man angegriffen. Der „Glaube“ an Spaß-Shows wird verteidigt, als wären ausgerechnet dort Wissenschaft und Theologie zu einer Art unanfechtbaren Eschatologie verschmolzen:
„ [...] komm mir bitte nicht wieder mit diesen Verschwörungstheorien.....“ (Form ECGermany)
„Na, gibt's Kohle vom Kreml oder verbreitest du deine hirnlose Hetze freiwillig? Und wer von "Westpolitik" (also Demokratie, Menschenrechten und Meinungsfreiheit) nichts hält, der kann doch sein Fakeprofil nehmen und zum Führer nach Moskau ziehen. Ganz einfach. Doswidanya!“ (Facebook-Seite vom NDR)
Das sagt eigentlich alles aus über die spießbürgerlich verblödete "Anständigkeit" der Westlichen Wertegesellschaft mit ihren Celebrate-Diversity-Forderungen nach Menschenrechte, Schwulenbefreiung, Demokratie, Entblößung und Freibier.
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Sonntag, 8. Januar 2017
Musik und Militär - Refugees passen nicht zum Militainment der Eurovision
Vor kurzem gab der NDR die 5 Teilnehmer der deutschen Vorentscheidung zum ESC bekannt. Auf youtube kann man hören, wie die jungen Frauen wieder vor sich hinmurmeln, die Männer ihre Töne herauspressen, alle in der Hoffnung, damit einem vermeintlichen US-Ideal nahe zu kommen. Alle Sprachen außer englisch sind verpönt. Noch nie nahm ein Repräsentant der Migration an der Vorentscheidung teil, so auch dieses Jahr nicht. Und das in Deutschland, das laut Eurovisions-interessierte Grüne Partei "Vielfalt und Respekt lebt, modern und weltoffen ist, anstatt Angst zu machen".US-Militainment entlarvt Anliegen der Offenen Gesellschaft als Worthülsen
Die Open Society Foundation, Robert-Bosch-Stiftung, Bertelsmann-Stiftung, Stiftung Futurzwei, Diakonie, Denkfrabrik adelphi-research, Deutsche Filmakademie, deutsch plus, das Deutsche Theater u. a. fordern auf, „365 Tage Offene Gesellschaft“ zu feiern, von der Filmpremiere über das Musikfestival, die Debatte, das Theaterstück bis hin zur Demonstration. Dennis Schmidt-Bordemann klärt auf, dass wir „für ein offenes, tolerantes und humanes Europa einen Wettstreit der Ideen, der Phantasie, der Kreativität brauchen“.
Wieso aber werden dann populäre Wettkämpfe wie der ESC
- mit altmodischen anglo-amerikanischen Beiträgen immer eintöniger und sprachärmer,
- mit nichtssagenden Castingstars und ihren abgerichteten Fans immer einfältiger,
- durch Monopolstellung eines amerikanischen Labels immer wettbewerbsfeindlicher und
- gegenüber Nicht-Nato-Länder immer aggressiver und inhumaner?
Die einfältigsten Unterhaltungsangebote entlarven die Worthülsen und Durchhalteparolen der Politiker als Terror gegen die gesamte Bevölkerung
Die Diskrepanz zwischen hochtrabenden Ansprüchen transatlantischer Glaubensbekenntnisse zur Offenen Gesellschaft bei gleichzeitiger Verunmöglichung der Umsetzung im Alltag scheint darauf angelegt, alle Beteiligten – Einheimische wie Zugereiste – zu irritieren und unter ihnen den Selbst- und Fremdhass zu schüren, indem sie die historische, kulturelle und sprachliche Selbstverleugnung als das 1. Gebot verkünden. Dafür möchte ich ein paar Beispiele geben:
Wo sind die Refugees, die mit ihrer Musik- und Sprachtradition unseren kulturellen Wettstreit anfeuern?
Sie sollen doch mit uns auf unseren Sofas sitzen, von unserem Bierchen trinken, aus unserer Chiptüte essen, mit uns im Koran lesen, aber dann ausgerechnet auf ihre eigene Popularkultur verzichten? Hier meine Auswahl für eine Vorentscheidung:
So weltoffen könnte es klingen, wenn ein Syrer den ESC gewinnt.
Warum sollte nicht mal ein afghanisches Lied optimistisch und leichtfüßig als Sieger gefeiert werden können?
Während uns die Amis mit Krötengejaule von Lena bis Lary terrorisieren, warum spielen sie die perfekte Musik der Offenen Gesellschaft ausgerechnet im weit entfernten Coke Studio in Karachi (Pakistan) ein?
Wenn überhaupt, dürfen sich junge Migranten in Deutschland nur in Moscheen, Dönerbuden und bestenfalls im Rap austoben, sich dann aber mit dem Etikett „Parallelgesellschaft“ abwerten lassen. Nie werde ich vergessen, wie mir die Kinnlade herunterfiel, als Deso Dogg 2008 auf RBB Radio Fritz seine Biografie schilderte. Unbeaufsichtigt auf der Straße aufgewachsen, schon als Kind von Drogen-Dealern abhängig und erpressbar gemacht. Dieser Lebenslauf wird sich bei den zahllosen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen wahrscheinlich wiederholen. Deso Doggs daraus resultierende Radikalisierung trug einerseits zur Stigmatisierung der Migrantenkultur bei, wichtiger noch ist, dass diese brutale Seite der Migrationsgeschichte als wesentlicher Bestandteil deutscher Nachkriegsgeschichte für Historiker einfach kein Thema ist.
Als ESC-Fan habe ich gelernt, dass die Spielregeln des US-Militainment eine einzige Anstrengung sind, um jede Form der Solidarität zu verhindern
Selbstgerecht streichen sich die Vertreter der Offenen Gesellschaft über ihre Bäuche: „1945 gab es in Deutschland 55 Millionen Flüchtlinge, Vertriebene, befreite Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge; seither schreiben wir eine unglaubliche Erfolgsgeschichte der Integration, fortgesetzt später durch die Integration der sogenannten Gastarbeiter, der Boat-People aus Vietnam und Laos, der Jugoslawien-Flüchtlinge, der Spätaussiedler.“
Ich halte dagegen: Schon die beschämende Bezeichnung „Flüchtling“ zementiert einen Notstand, mit der sich für die hegemoniale US-Unkultur automatisch ein Stolz auf Sprache, Herkunft und Tradition verbietet. Lustigerweise könnten sich an diesem Punkt Refugees und sog. Rechtspopulisten, die die deutsche Sprache und Tradition verteidigen, solidarisieren.
Länder wie Norwegen schienen auf den ersten Blick etwas fortschrittlicher, als sie 2014 einen jungen Einwanderer aus Somalia an der norwegischen ESC-Vorentscheidung teilnehmen ließen. Mohamed 'Mo' Farah Abdi , bekannt als Überlebender des Breivik-Attentates, reichte uns die Hand, sang von „Heilung“.
Leider entschied man sich in Norwegen lieber für einen mit Schnulze getarnten Türsteher und ehemaligen Kosovo-Kämpfer. Zufall?
Die offene Gesellschaft zu Ende gedacht ist Gehirnwäsche und Totalitarismus
Forderungen der Offenen Gesellschaft werden im Unterhaltungsangebot der Medien nicht umgesetzt. Millionen Formatradios dudeln 24 Stunden am Tag anglo-amerikanisches Zeug. Im TV dominieren Castingshows, in denen anglo-amerikanische Coverversionen rauf und runter gesungen werden. US-Serien in Wiederholungsschleife. Der deutsche Film wird immer beschissener. Die Eurovisionsstars verdienen nur noch als konfektionierte Kunstprodukte amerikanischer Militärindustrie Beachtung. Gerade bei der Eurovision kann man studieren, wie die US-Musikindustrie das Gesamt-Niveau in Europa immer mehr herunter drückt.
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Donnerstag, 13. Oktober 2016
Teil 4: Musik und Militär – Konfektionierte Profile von Stars und Publikum wirken wie psychologische Kriegsführung
Publikum und Juroren voten und voten und voten… Dabei ist das Angebot stets auf Widersprüchlichkeit und Konflikt angelegt, verkauft wird es als Spannung und Unterhaltung. Ständig wird den Beteiligten eine Doppelmoral abverlangt, der ein künstliches Freund-Feindschema zugrunde liegt und das beständig zur Positionierung zwingt. Dieser dauernde Zwang macht freies und selbstbestimmtes Entscheiden unmöglich.
Castings, Conteste. Awards, Wettbüros, Vorentscheidungen, Umentscheidungen, Nachentscheidungen, Votings, Ratings, Rankings, Hitraten, Charts… und jede Menge Fotos und Clips. Mit leicht manipulierbaren Elementen werden Erfolgs- und Niederlagen-Profile am Schreibtisch kreiert. Erschwindelte Zahlen und Rankings ersparen dem Monopolisten Risiken, Fantasie und Argumente.
Stromlinienförmige Ergebnisse und Meinungen erwecken den Eindruck eines Erziehungsprogramms
Diesem Programm liegt eine normierende Überbetonung von unüberprüfbaren Zahlen zugrunde, die wiederum kulturelle Maßstäbe, psychologische Wahrnehmungen und sprachliche Differenzierungen auf Dauer zerstören dürften.
Konfektionierte Star-Profile
Genau wie die inszenierten Regelbrüche und abgesprochenen Ergebnisse sind auch die konfektionierten Star-Profile polarisierend angelegt. Dass die Rezeptionsmuster von der Industrie stets mitgeliefert werden beweist, dass das Publikumsverhalten vorbestimmt werden soll. Naive Promotion vervielfacht daraufhin den Widerspruch meist auffallend kindlicher Star-Attribute mit brutalen Anforderungen an die Positionierung des Publikums. 3 markante Beispiele:
Der groteske Widerspruch zwischen vordergründig unschuldigen Popstars und eingefädelter Niedertracht wird gezielt lanciert. Bevor sich aber Unbehagen, Unzufriedenheit und Kritik verbal artikulieren können, wird kontrolliert, angegriffen, eingeschüchtert, gelenkt oder gelöscht. Dies wurde beispielhaft durchgeführt bei der Meyer-Landrut-Kampagne in 2010 und 2011, bei der Hasskampagne gegen Aserbaidschan in 2011 und 2012 sowie bei der Conchita-Wurst-Kampagne in 2013 und 2014. Mit den verborgenen wirtschaftlichen und organisatorischen Strukturen sind auch die Drahtzieher dieser brutalen und verfremdeten Musik-Promotion bis heute unsichtbar geblieben.
Musikindustrie und Militär setzen auf den konfektionierten Anti-Musik-Fan
Es gibt einen Vorzeigefan dieser Kommunikationsstrategie des Militainments, und das ist Anders Behring Breivik. Er ist der von der Industrie entworfene Anti-Musik-Fan, der sich nicht mehr für die Musik, für Inhalte oder die Credebility der Musiker interessiert, sondern sich wie Millionen Zuschauer an ein inhaltsleeres TV-Format mit Casting-Marathone, autoritätsfixierter Jury, Votings, Ratings und Rankings binden und lenken lässt: Music is crap.
Er begründet seine Morde u. a. mit Missständen bei diesem TV-Format und beweist damit, dass er auf alle Narrative hereingefallen ist und wunschgemäß ein Freund-Feind-Schema, Chauvinismus, Rassismus, Vorurteile und den Menschenhass total verinnerlicht hat. Dass er sein Unbehagen nicht mehr verbal zu artikulieren wusste und sich ausschließlich von Militärs die Welt erklären lassen muss, hatte verhängnisvolle Folgen.
Dass Breiviks unzivile Haltung im Grunde erwünscht ist, beweist das komplizenhafte Schweigen des Westens zu ihrem Vorzeige-Fan bei gleichzeitigem Hofieren schwuler aggressiver Buhrufer. Dieses paradoxe Verhalten ist Gradmesser für Erpressbarkeit und Desinformation in der westlichen Werte-Gesellschaft.
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Castings, Conteste. Awards, Wettbüros, Vorentscheidungen, Umentscheidungen, Nachentscheidungen, Votings, Ratings, Rankings, Hitraten, Charts… und jede Menge Fotos und Clips. Mit leicht manipulierbaren Elementen werden Erfolgs- und Niederlagen-Profile am Schreibtisch kreiert. Erschwindelte Zahlen und Rankings ersparen dem Monopolisten Risiken, Fantasie und Argumente.
Stromlinienförmige Ergebnisse und Meinungen erwecken den Eindruck eines Erziehungsprogramms
Diesem Programm liegt eine normierende Überbetonung von unüberprüfbaren Zahlen zugrunde, die wiederum kulturelle Maßstäbe, psychologische Wahrnehmungen und sprachliche Differenzierungen auf Dauer zerstören dürften.
Konfektionierte Star-Profile
Genau wie die inszenierten Regelbrüche und abgesprochenen Ergebnisse sind auch die konfektionierten Star-Profile polarisierend angelegt. Dass die Rezeptionsmuster von der Industrie stets mitgeliefert werden beweist, dass das Publikumsverhalten vorbestimmt werden soll. Naive Promotion vervielfacht daraufhin den Widerspruch meist auffallend kindlicher Star-Attribute mit brutalen Anforderungen an die Positionierung des Publikums. 3 markante Beispiele:
- Siegerin Jamala „emotionalisiert“ als kleine Enkelin mittels Erinnerung an das Opfer der krimtatarischen Großmutter, gleichzeitig ist sie aggressive Herausforderin der Weltmacht Russland.
- Sieger/in Conchita Wurst wirkt mit Muttis Abendkleid, Perücke und Kaffeesatz im Gesicht wie ein Karnevals-Flegel, gleichzeitig steht er/sie für domestizierten Männerkult und zersetzende Gender-Konzepte der US-Umsturzgruppen. (Soros)
- Siegerin Lena Meyer-Landruts Gesangs-Erfolg besteht ausgerechnet darin, dass sie nicht singen kann. Über diese als „Natürlichkeit“ vermarktete Regression muss das überrumpelte Publikum bis heute Erstaunen und Begeisterung vortäuschen.
Der groteske Widerspruch zwischen vordergründig unschuldigen Popstars und eingefädelter Niedertracht wird gezielt lanciert. Bevor sich aber Unbehagen, Unzufriedenheit und Kritik verbal artikulieren können, wird kontrolliert, angegriffen, eingeschüchtert, gelenkt oder gelöscht. Dies wurde beispielhaft durchgeführt bei der Meyer-Landrut-Kampagne in 2010 und 2011, bei der Hasskampagne gegen Aserbaidschan in 2011 und 2012 sowie bei der Conchita-Wurst-Kampagne in 2013 und 2014. Mit den verborgenen wirtschaftlichen und organisatorischen Strukturen sind auch die Drahtzieher dieser brutalen und verfremdeten Musik-Promotion bis heute unsichtbar geblieben.
Musikindustrie und Militär setzen auf den konfektionierten Anti-Musik-Fan
Es gibt einen Vorzeigefan dieser Kommunikationsstrategie des Militainments, und das ist Anders Behring Breivik. Er ist der von der Industrie entworfene Anti-Musik-Fan, der sich nicht mehr für die Musik, für Inhalte oder die Credebility der Musiker interessiert, sondern sich wie Millionen Zuschauer an ein inhaltsleeres TV-Format mit Casting-Marathone, autoritätsfixierter Jury, Votings, Ratings und Rankings binden und lenken lässt: Music is crap.
Er begründet seine Morde u. a. mit Missständen bei diesem TV-Format und beweist damit, dass er auf alle Narrative hereingefallen ist und wunschgemäß ein Freund-Feind-Schema, Chauvinismus, Rassismus, Vorurteile und den Menschenhass total verinnerlicht hat. Dass er sein Unbehagen nicht mehr verbal zu artikulieren wusste und sich ausschließlich von Militärs die Welt erklären lassen muss, hatte verhängnisvolle Folgen.
Dass Breiviks unzivile Haltung im Grunde erwünscht ist, beweist das komplizenhafte Schweigen des Westens zu ihrem Vorzeige-Fan bei gleichzeitigem Hofieren schwuler aggressiver Buhrufer. Dieses paradoxe Verhalten ist Gradmesser für Erpressbarkeit und Desinformation in der westlichen Werte-Gesellschaft.
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Mittwoch, 12. Oktober 2016
Teil 3: Musik und Militär - Umstrukturierung, Neusprech und Narrative im Sinne des Militainments
Zu den Erneuerungen gehörten:
- Einführung des Telefonvoting
- Verdrängung der europäischen Musikwirtschaft
- Verschuldung durch Zwang zum Größenwahn
- Entprofessionalisierung der Musik
- Diskreditierung europäischer Musiktraditionen
- Abschaffung der Sprachenregelung zugunsten der englischen Sprache
- Länderwettbewerb statt Musikwettbewerb
- Einbindung der Homosexuellen als Alpha-Fans
- Vom Schreibtisch die dazu passenden Narrative
Einführung des Telefonvotings
Mit Einführung des Telefonvotings 1997/98 bestimmt das Publikum das Ergebnis mit, ob seine zahlpflichtigen Telefonanrufe allerdings wirklich zählen, bleibt ein Geheimnis. Es steht zu befürchten, dass der Publikumsgaudi weniger der Mitbestimmung oder Geschmacksabfrage dient, sondern der Verhaltensmessung und Erfolgskontrolle im Informationskrieg. Je fieser die Promotion und Propaganda, desto interessanter die geheim gehaltenen Ergebnisse für die Kontrolleure des Telefonvotings. Und die sind in Deutschland ansässig.
Verdrängung der europäischen Musikwirtschaft
Das US-Label Universal Music übernahm die Veröffentlichung der Kompilation, 20 Jahre später sind fast alle ESC-Teilnehmer bei diesem Label unter Vertrag. Vertragspartner von Universal stellen wiederum die Jury und beeinflussen das Ergebnis. Das wird der Welt allen Ernstes als europäischer Wettbewerb verkauft.
Verschuldung durch Zwang zum Größenwahn
Seit der Jahrtausendwende misst sich Erfolg des ESC ausschließlich an Quantität. Immer mehr Teilnehmerländer erzwingen eine immer aufwändigere Show, dessen Ausrichtung sich kaum noch ein Land leisten kann und will. Das Regelwerk sieht vor, dass der Sieger den Contest im Folgejahr organisieren und übersteigern sollte. Die finanzielle Ausbeutung wird zur „Ehre des Gastgeberlandes“ umgedeutet.
Entprofessionalisierung der Musik
Mit Abschaffung des Live-Orchesters und Einführung des Play-Back als Begleitmusik wurden Musiker und Geld eingespart. Im Neusprech hieß es, dass europäische Musikprofis in Orchestern die moderne Popmusik nicht mehr vermitteln können. Dies war der Startschuss für die Entprofessionalisierung der europäischen Musik und Abhängigkeit aller Musiker von einer kleinen Gruppe Techniker. Es lohnt sich, beim ESC auf den unterschiedlich technischen Sound einzelner Teilnehmer zu achten.
Wie bereits erwähnt, fließen alle Einnahmen aus der ESC-Musik nur in die Kasse eines amerikanischen Labels. Damit ist der ESC für europäische Profis unrentabel, was wiederum die verstärkte Teilnahme unerfahrener Castingsternchen erklärt. Die offizielle Sprachregelung bezeichnet dies als „Feigheit vor dem Wettbewerb“.
Diskreditierung europäischer Musiktraditionen
Der NDR sprach abfällig von „rückständiger Folklore“ (die es beim ESC nie gab), die dem anglo-amerikanischen Pop weichen musste. Dass die USA in ihrer von Europäern finanzierten Promo-Show bislang nicht teilnehmen, wird durch Verkauf amerikanischer Musikstücke an unerfahrene Neulinge (Tantiemen) und Auftritte professioneller US-Musiker außerhalb des Wettbewerbs ausgeglichen.
Abschaffung der Sprachenregelung zugunsten der englischen Sprache
Das passt zwar nicht zur „soldatischen Ehre der Landesrepräsentation“, dennoch geben alle Universalstars vor, ihre 3-Minuten-Botschaft auf englisch vermitteln zu wollen. Es wäre entlarvend, wenn die Briten nach der EU auch aus der Eurovision ausstiegen, denn dann gäbe es kein europäisches Teilnehmerland mehr mit Englisch als Landessprache (außer Australien!)– und alle müssten trotzdem auf englisch trällern.
Länderwettbewerb statt Musikwettbewerb
Die Musikstücke unterscheiden sich heute nur noch durch die Einblendung der Länderflaggen. Statt zur Musik gibt es mittlerweile zum Einsatz von Flaggen ein eigenes Regelwerk. Und wo es Regelwerke gibt, gibt es selbstverständlich Regelbrüche. Obwohl die „Folklore“ und alles spezifisch Europäische verbannt wurden, beschwört man diese Flaggen-Regelbrüche als „Kampf der Kulturen“.
Einbindung der Homosexuellen als Alpha-Fans
Industrie und Militär binden laienhafte Multiplikatoren an sich, welche die klebrigen Eurovisionsmärchen bereitwillig glauben und verbreiten. War der Einsatz schwuler Multiplikatoren zwischen 1997 und 2007 noch von ironischer Distanz geprägt, wird seit 2008 unreflektierte Sexualisierung gepredigt und die Schwulen zelebrieren sich jedes Jahr als infantile Opfer böser Nicht-Nato-Länder.
Vom Schreibtisch die dazu passenden Narrative
Im Zeitraum von 2001 bis 2011 lässt man 8 süd-osteuropäische Länder gewinnen, gleichzeitig beginnen Verleumdungs- und Verteufelungskampagnen, in denen behauptet wird, diese Länder würden nur durch Missbrauch des Telefonvoting (Diaspora-Voting, Blockvoting, Stimmenkäufe) erfolgreich sein. Die Empörung der Westeuropäer war vorprogrammiert – und hält bis heute an. Statt diese Missstände zu beseitigen, beharren EBU, Reference-Group und Fans auf ein Regelwerk mit lächerlichen Verhaltensvorschriften und verteidigen den Telefon-Bluff als „Demokratie“. Das Schweigen der Beschuldigten bleibt vieldeutig.
Gönnerhaft lässt man „böse Diktaturen“ wie Serbien, Russland und Aserbaidschan gewinnen, gleichzeitig beginnen wieder Verleumdungskampagnen, in denen diesen Ländern während der „ehrenvollen Ausrichtung im Folgejahr“ zugleich Missbrauch des ESC für Protz und Selbstbeweihräucherung, Missbrauch westlicher Werte und Schwulenfeindlichkeit vorgeworfen wird.
2016 lässt man die Ukraine mit einem Song gewinnen, der zu Russland auf Konfrontation geht und den Westen in Geiselhaft nimmt. Wozu?
Teil 4: Musik und Militär – Konfektionierte Profile von Stars und Publikum wirken wie psychologische Kriegsführung
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Montag, 10. Oktober 2016
Teil 2: Musik und Militär - Der ESC als Militainment und Starke Marke
1998 Aufbruch oder Anfang vom Ende?
Um 1998 wurde der ESC zielgruppenspezifisch überarbeitet mit dem offiziellen Auftrag, ihn zu einer „starken Marke“ zu machen. Die durch Corporate Identity demonstrierte Geschlossenheit steht allerdings im Widerspruch zu Spielregeln und Sprachgebote, die vielmehr die Zersetzung Europas zur Folge haben. Die EBU setzt offiziell zwar auf Kooperation, ob sie aber eingefädelten Konfrontationen dauerhaft etwas entgegen zu setzen hat, wird sich zeigen.
Deutschland ist vom Militainment besonders betroffen
Nach einer Demütigung in 1996 (Deutschland wurde die Teilnahme angeblich wegen Minderwertigkeit des Beitrages verwehrt) verbündete sich der NDR mit den USA und arbeitete aktiv am Relaunch mit. Seit 1999 gehört Deutschland (mit Frankreich, GB, Spanien und Italien) zu den Big-5, diese erkaufen sich mit einem erhöhten Teilnahmebeitrag Vorteile in Wettbewerb und EBU-Organisation. Von der Interpreten- und Musikauswahl, Einfluss auf Fangruppen bis zu offenen Hasskampagnen gegen Konkurrenten vertritt der NDR beim ESC ausschließlich amerikanische Interessen, und die entpuppen sich zunehmend als Militär-Interessen.
Seit 1998 eine schrecklich nette Familie
Mit Einbindung des Publikums via Telefonvoting, Einbindung der Fans in Organisation und Musikpromotion, kumpelhaften Kontakten zwischen Industrie, EBU, Stars und Fanclubs wurden die Grenzen der Verantwortlichkeiten und Interessen zwischen allen teilnehmenden Parteien verwischt. Dies erzeugt zwar ein feierliches Wir-Gefühl, erschwert aber allen Beteiligten die Abgrenzung und Markierung eines eigenen Standpunktes.
Trivialität als Bestandteil der Promotion
Die Trivialität verunmöglicht den nüchternen Blick von außen, wer es dennoch wagt ist „Spaßverderber“ oder „Verschwörungstheoretiker“. Alle unterwerfen sich einer autoritär strukturierten und gleich geschalteten Promotion und bieten in zahlreichen Publikationen mit immer gleichen Phrasen und Clichées mittlerweile nur noch ein Abbild geistloser narzistischer Selbstbespiegelung.
Teil 3: Musik und Militär - Umstrukturierung, Neusprech und Narrative im Sinne des Militainments
Teil 4: Musik und Militär – Konfektionierte Profile von Stars und Publikum wirken wie psychologische Kriegsführung
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Um 1998 wurde der ESC zielgruppenspezifisch überarbeitet mit dem offiziellen Auftrag, ihn zu einer „starken Marke“ zu machen. Die durch Corporate Identity demonstrierte Geschlossenheit steht allerdings im Widerspruch zu Spielregeln und Sprachgebote, die vielmehr die Zersetzung Europas zur Folge haben. Die EBU setzt offiziell zwar auf Kooperation, ob sie aber eingefädelten Konfrontationen dauerhaft etwas entgegen zu setzen hat, wird sich zeigen.
Deutschland ist vom Militainment besonders betroffen
Nach einer Demütigung in 1996 (Deutschland wurde die Teilnahme angeblich wegen Minderwertigkeit des Beitrages verwehrt) verbündete sich der NDR mit den USA und arbeitete aktiv am Relaunch mit. Seit 1999 gehört Deutschland (mit Frankreich, GB, Spanien und Italien) zu den Big-5, diese erkaufen sich mit einem erhöhten Teilnahmebeitrag Vorteile in Wettbewerb und EBU-Organisation. Von der Interpreten- und Musikauswahl, Einfluss auf Fangruppen bis zu offenen Hasskampagnen gegen Konkurrenten vertritt der NDR beim ESC ausschließlich amerikanische Interessen, und die entpuppen sich zunehmend als Militär-Interessen.
Seit 1998 eine schrecklich nette Familie
Mit Einbindung des Publikums via Telefonvoting, Einbindung der Fans in Organisation und Musikpromotion, kumpelhaften Kontakten zwischen Industrie, EBU, Stars und Fanclubs wurden die Grenzen der Verantwortlichkeiten und Interessen zwischen allen teilnehmenden Parteien verwischt. Dies erzeugt zwar ein feierliches Wir-Gefühl, erschwert aber allen Beteiligten die Abgrenzung und Markierung eines eigenen Standpunktes.
Trivialität als Bestandteil der Promotion
Die Trivialität verunmöglicht den nüchternen Blick von außen, wer es dennoch wagt ist „Spaßverderber“ oder „Verschwörungstheoretiker“. Alle unterwerfen sich einer autoritär strukturierten und gleich geschalteten Promotion und bieten in zahlreichen Publikationen mit immer gleichen Phrasen und Clichées mittlerweile nur noch ein Abbild geistloser narzistischer Selbstbespiegelung.
Teil 3: Musik und Militär - Umstrukturierung, Neusprech und Narrative im Sinne des Militainments
Teil 4: Musik und Militär – Konfektionierte Profile von Stars und Publikum wirken wie psychologische Kriegsführung
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Sonntag, 9. Oktober 2016
Teil 1: Musik und Militär - Eurovision Song Contest als größte Militainment-Show der Welt
Militärs rüsten in Europa auf für einen Krieg. Bekanntermaßen umfasst diese Aufrüstung alle Lebensbereiche, so auch das Entertainment. Markant aufgezogene internationale Massenveranstaltungen wie der Eurovision Song Contest bieten sich für feindselige Stimmungsmache geradezu an.
Grotesk wirken bereits die Folgen einer zunehmenden Monopolstellung eines einzigen US-Musikkonzerns, die die Bezeichnung „Wettbewerb“ zum Etikettenschwindel macht. Seit 2016 wird selbst die Zusammenarbeit zwischen diesem Konzern, einer ESC-Länderdelegation und der NATO offensiv beworben.
Bei Promotion und Sieg des ukrainischen Beitrags wird die Unterstützung durch USA und NATO zum ersten Mal wie ein erfolgversprechender Werbefaktor hervorgehoben
Mit dieser Strategie geht die NATO offen zu Russland auf Konfrontation und nimmt den Westen bildlich in Geiselhaft. Die militärische Rückendeckung ermöglicht der Ukraine Regelbrüche, die normalerweise eine Disqualifizierung zur Folge gehabt hätten. Statt die Einhaltung der Regeln zu fordern unterwirft sich der geschlossen strukurierte Eurovisionstross schon im vorauseilenden Gehorsam, Juroren positionieren sich, Medien und Fanclubs bedienen bis auf Weiteres das Freund-Feind-Schema. So etwas funktioniert nicht ad hoc.
Ein Rückblick auf die letzten 20 Jahre lässt unschwer die Systematik erkennen, mit der Europa gespalten und Vorurteile aufgebaut werden
Unter Einfluss der Militärs wurde der Eurovisionstross zunehmend zu einer ferngesteuerten, sprachlosen und prinzipienlosen Masse. Das funktioniert, indem Wettbewerbsergebnisse, Starprofile, Erfolge, Niederlagen, Supportgruppen und medial zementierte Ahnungslosigkeit jahrelang am Schreibtisch durchkalkuliert und inszeniert werden. Es dominieren - wie ich in den nächsten 3 Teilen darstellen werde - nachweislich wirtschaftspolitische Interessen der USA, militärorientierte Ideologie und geopolitische Strategien.
Machen wir uns nichts vor: Wenn Militärs einen ESC in der Ukraine unterstützen, werden sie dafür ihre Pläne haben, so dass mit Vorfällen gerechnet werden muss. Einschlägige Publikationen, Fanzines und Social Media beweisen schon jetzt, dass bei zukünftigen Beschuldigungen jeder politische Laie und Schlagerfan brav die Bösewichte herunter beten kann: Nicht-Nato-Länder, islamisch geprägte Länder und Länder mit reichem Rohstoffvorkommen.
Militarisiertes Denken im Boulevard
Dem Schlagerfan und Laien bleiben Fakten um wirtschaftliche und organisatorische Strukturen (Stellenbesetzung) verborgen. Ein ungleiches Kräfteverhältnis schimmert dafür um so mehr im Social Media Marketing durch, wenn provozierte Fans sich wegen ESC-Banalitäten verbal zerfleischen oder gar töten. Das bekommt kein Normalverbraucher mit. Zahlreiche gedisste Fans sowie die Rechtfertigung für 77 Morde gehören zur Bilanz einer militarisierten Denke im Boulevardbereich. Grund genug, sich den militarisierten Boulevard näher anzuschauen.
Teil 2: Musik und Militär - Der ESC als Militainment und Starke Marke
Teil 3: Musik und Militär - Umstrukturierung, Neusprech und Narrative im Sinne des Militainments
Teil 4: Musik und Militär – Konfektionierte Profile von Stars und Publikum wirken wie psychologische Kriegsführung
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Militarismus
Donnerstag, 25. August 2016
Bandera, Nazis und Rechter Sektor in Ukraine mit schwulem ESC vereinbar?
Offiziell werden Jamalas Konzerte vor ukrainischen Nazis und Bandera-Anhängern in westlichen Medien verschwiegen - Ausnahme die Webseite DKP queer - und in russischen Medien als "bedenklich" und im Widerspruch zum Eurovision Song Contest gesehen. Unter dem Gesichtspunkt des Militainment ist die Zusammenführung dieser Gruppen eine logische Folge.
Zur Militarisierung der Gesellschaft braucht es einen domestizierten Männerkult, und der ist bei Nazis wie auch bei Schwulen gegeben.
Der ESC ist perfektes Militainment
Gleichförmige anglo-amerikanische Songs unterscheiden sich nur noch durch die jeweilig hochgehaltene Länderflagge, der Musikwettbewerb wurde zum Länderwettbewerb. Das ständige Heraufbeschwören eines Ost-Westkonfliktes baut auf eine militärorientierte Ideologie. Die Anhäufung von 8 südosteuropäischen Siegen innerhalb von 10 Jahren (von 2001 bis 2011 Estland, Lettland, Türkei, Ukraine, Griechenland, Serbien, Russland, Aserbaidschan) sowie die Androhung weiterer osteuropäischer Siege weisen auf geopolitische Strategien hin.
Seit 2016 ist belegt, dass das Militär beim ESC die Fäden zieht
Die Sängerin Jamala wurde nicht nur vom amerikanischen Universal Music, sondern offensichtlich auch von der NATO profiled. Aber auch der Vereinspräsident des ukrainischen Ablegers des weltweit organisierten Fanclubs OGAE, der ukrainischstämmige Paul Hrosul aus Deutschland, gehörte zu den engsten Beratern der Sängerin. Dies legt eine Kooperation zwischen Musikindustrie, NATO und - vordergründig naiven – schwulen Fanclubs nahe. Bei dem Lied „1944“ und dem Sieg der Ukraine geht es wiederum um geo-politische Interessen, nämlich Russland provozieren und ins schlechte Licht rücken. Aber es geht auch um
Psychologische Kriegsführung gegen den Westen
Die Strategie des Militärs setzt auf Umschmeichelung, Entprofessionalisierung, Infantilisierung und Emotionalisierung. Aber auch Werte wie Emanzipation und Toleranz werden ins Gegenteil moduliert.
Seit Jahren versuche ich in einem Dossier "Instrumentalisierte Kommunikation beim ESC" darzulegen, wie die Fanclubs mit dieser Strategie für militärische Interessen zu Supportgruppen gemacht wurden. Seit 2014 ist der militärische Einfluss durch medial inszenierte Buhrufe gegen Russland während des Finales kein Geheimnis mehr, nur wird dieser Einfluss eben von einem umfassend entprofessionalisierten und zunehmend chauvinistischen Journalismus verschwiegen.
Männer umschmeicheln, Frauenhass anfeuern
In westlichen Medien werden die lauten Schmähungen russischer Beiträge als Betroffenheitsäußerungen gekränkter schwuler Schlagerfans gerechtfertigt und als Gaudi „toleriert“. Wer aufmerksam liest und hört wird feststellen, dass nicht allgemein Russen, sondern speziell russische Frauen von der inszenierten Missbilligung betroffen sind, vor allem 2014 und 2015. 2014 wurden die Schmähungen dermaßen auf die Spitze getrieben, dass die jungen russischen Tolmachevy-Zwillinge in Tränen ausbrachen. Gleichzeitig durften Schwule medial zelebrieren, dass mit Conchita Wurst Männer die besseren Frauen sind. Ein Fanclub-Artikel im Vereinsheft der OGAE berichtete zum Schicksal der 2015 zweitplatzierten Sängerin Polina Gagarina, dass sie aufgrund russischer Diktatur "seit dem ESC 2015 unter massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Klinikaufenthalten und einer gebrochenen Persönlichkeit leide." Belegt wird dies nicht, stattdessen scheint sich der Fan an seinen ausgedachten Fabulierungen zum erbärmlichen Schicksal einer russischen Sängerin zu ergötzen.
Männer in die Nähe gefügiger Kleinkinder rücken
Wie ferner aus einem Artikel aus Russia Insider zu entnehmen ist, lässt man in der westlichen Wertegesellschaft Männer mittlerweile sogar um die Rolle als Kinder buhlen. Hat jemals ein westlicher Intellektueller darüber nachgedacht, dass mit dem Nachgeäffe die Würde von Kinder und Frauen angegriffen wird?
Dieser dubiose Männerkult wird der Offenen Gesellschaft subsumiert und als Freiheit gefeiert. Auch der unbotmäßige Hype Grüner Politiker um Karnevalsprofile wie Conchita Wurst trägt Züge von Idiokratie. Zur Erinnerung: Dieser Hype begann bereits 2013 mit politischen Provokationen gegen Weissrussland und muss dementsprechend unter dem Gesichtspunkt militärischer und geheimdienstlicher Interessen gesehen werden. Daraus lässt sich folgern:
Hinter dem Vorwand des medial inszenierten Hasses auf Nicht-Nato-Länder wird mittels einer militärisch motivierten Schwulenpropaganda Männerkult, Rassismus, Chauvinismus, Frauenhass und Verblödung zum Mainstream-Spaß befestigt.
Wenn ich das Denkmuster der neoliberalen Spaßgesellschaft als pervertierte Religion einstufe, sehe ich Parallelen zur Verdrängung von Frauen und Kinder in der Öffentlichkeit, zur Autoritätsverschiebung und zum Männerkult innerhalb der islamischen oder anderen ultra-orthodoxen Gesellschaften, Parallelen zum Aufbau der Taliban und zum IS.
Als ich der OGAE 1996 beitrat war alles noch anders. Heute frage ich mich: Wie konnten in aufgeklärten Ländern West-Europas aus ehemals charmanten und selbstbestimmten Schwulengruppen in 20 Jahren ferngesteuerte Chauvinisten, Rassisten und Frauenhasser gemacht werden?
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Zur Militarisierung der Gesellschaft braucht es einen domestizierten Männerkult, und der ist bei Nazis wie auch bei Schwulen gegeben.
Der ESC ist perfektes Militainment
Gleichförmige anglo-amerikanische Songs unterscheiden sich nur noch durch die jeweilig hochgehaltene Länderflagge, der Musikwettbewerb wurde zum Länderwettbewerb. Das ständige Heraufbeschwören eines Ost-Westkonfliktes baut auf eine militärorientierte Ideologie. Die Anhäufung von 8 südosteuropäischen Siegen innerhalb von 10 Jahren (von 2001 bis 2011 Estland, Lettland, Türkei, Ukraine, Griechenland, Serbien, Russland, Aserbaidschan) sowie die Androhung weiterer osteuropäischer Siege weisen auf geopolitische Strategien hin.
Seit 2016 ist belegt, dass das Militär beim ESC die Fäden zieht
Die Sängerin Jamala wurde nicht nur vom amerikanischen Universal Music, sondern offensichtlich auch von der NATO profiled. Aber auch der Vereinspräsident des ukrainischen Ablegers des weltweit organisierten Fanclubs OGAE, der ukrainischstämmige Paul Hrosul aus Deutschland, gehörte zu den engsten Beratern der Sängerin. Dies legt eine Kooperation zwischen Musikindustrie, NATO und - vordergründig naiven – schwulen Fanclubs nahe. Bei dem Lied „1944“ und dem Sieg der Ukraine geht es wiederum um geo-politische Interessen, nämlich Russland provozieren und ins schlechte Licht rücken. Aber es geht auch um
Psychologische Kriegsführung gegen den Westen
Die Strategie des Militärs setzt auf Umschmeichelung, Entprofessionalisierung, Infantilisierung und Emotionalisierung. Aber auch Werte wie Emanzipation und Toleranz werden ins Gegenteil moduliert.
Seit Jahren versuche ich in einem Dossier "Instrumentalisierte Kommunikation beim ESC" darzulegen, wie die Fanclubs mit dieser Strategie für militärische Interessen zu Supportgruppen gemacht wurden. Seit 2014 ist der militärische Einfluss durch medial inszenierte Buhrufe gegen Russland während des Finales kein Geheimnis mehr, nur wird dieser Einfluss eben von einem umfassend entprofessionalisierten und zunehmend chauvinistischen Journalismus verschwiegen.
Männer umschmeicheln, Frauenhass anfeuern
In westlichen Medien werden die lauten Schmähungen russischer Beiträge als Betroffenheitsäußerungen gekränkter schwuler Schlagerfans gerechtfertigt und als Gaudi „toleriert“. Wer aufmerksam liest und hört wird feststellen, dass nicht allgemein Russen, sondern speziell russische Frauen von der inszenierten Missbilligung betroffen sind, vor allem 2014 und 2015. 2014 wurden die Schmähungen dermaßen auf die Spitze getrieben, dass die jungen russischen Tolmachevy-Zwillinge in Tränen ausbrachen. Gleichzeitig durften Schwule medial zelebrieren, dass mit Conchita Wurst Männer die besseren Frauen sind. Ein Fanclub-Artikel im Vereinsheft der OGAE berichtete zum Schicksal der 2015 zweitplatzierten Sängerin Polina Gagarina, dass sie aufgrund russischer Diktatur "seit dem ESC 2015 unter massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Klinikaufenthalten und einer gebrochenen Persönlichkeit leide." Belegt wird dies nicht, stattdessen scheint sich der Fan an seinen ausgedachten Fabulierungen zum erbärmlichen Schicksal einer russischen Sängerin zu ergötzen.
Männer in die Nähe gefügiger Kleinkinder rücken
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| Stefonknee Wolschtt is a transgender woman who has come out as a six-year-old girl |
Dieser dubiose Männerkult wird der Offenen Gesellschaft subsumiert und als Freiheit gefeiert. Auch der unbotmäßige Hype Grüner Politiker um Karnevalsprofile wie Conchita Wurst trägt Züge von Idiokratie. Zur Erinnerung: Dieser Hype begann bereits 2013 mit politischen Provokationen gegen Weissrussland und muss dementsprechend unter dem Gesichtspunkt militärischer und geheimdienstlicher Interessen gesehen werden. Daraus lässt sich folgern:
Hinter dem Vorwand des medial inszenierten Hasses auf Nicht-Nato-Länder wird mittels einer militärisch motivierten Schwulenpropaganda Männerkult, Rassismus, Chauvinismus, Frauenhass und Verblödung zum Mainstream-Spaß befestigt.
Wenn ich das Denkmuster der neoliberalen Spaßgesellschaft als pervertierte Religion einstufe, sehe ich Parallelen zur Verdrängung von Frauen und Kinder in der Öffentlichkeit, zur Autoritätsverschiebung und zum Männerkult innerhalb der islamischen oder anderen ultra-orthodoxen Gesellschaften, Parallelen zum Aufbau der Taliban und zum IS.
Als ich der OGAE 1996 beitrat war alles noch anders. Heute frage ich mich: Wie konnten in aufgeklärten Ländern West-Europas aus ehemals charmanten und selbstbestimmten Schwulengruppen in 20 Jahren ferngesteuerte Chauvinisten, Rassisten und Frauenhasser gemacht werden?
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