Donnerstag, 8. Dezember 2016

Deutsche Fake-News vs. russische Staatspropaganda am Beispiel Eurovision Song Contest

Während die EU eine Medienresolution verabschiedet, die die russischen Newsportale Sputnik und RT (Russia Today) mit dem IS auf gleiche Stufe stellt und zur gefährlichen Propaganda erklärt, liefern die BILD und taz ein Beispiel für Fake-News und West-Propaganda à la Germany.  

Da sich das Paradebeispiel mal wieder auf das Thema Eurovision beschränkt, bleibt deutschen Intellektuellen das von der BILD angezettelte Propaganda-Debakel unbekannt. Dafür bekommen allerdings die Veranstalter in der Ukraine sowie ESC-Fans in ganz Europa mal einen Einblick in die Funktionsweise transatlantisch gesteuerter Propagandamedien aus Germany. Oder auch nicht. 

Fakt ist: 
Es geht um eine Trivialität, die politisch aufgebauscht wird. Nämlich: Die Ukraine hat finanzielle, organisatorische und sicherheitstechnische Probleme, die die Ausrichtung des ESC in 2017 gefährden "könnten". Daraus allerdings den Rückschluss zu ziehen, der ESC werde stattdessen in Russland ausgetragen, entbehrt jeglicher Grundlage. Am 08.12.2016 informiert ESCKAZ auf Twitter: "If there was any doubt, @EBU_HQ confirmed today that #ESC2017 will take place in #Ukraine".

Um Fakten geht es bei Propaganda nicht
Auslöser ist ein BILD-Bericht über die schleppenden Vorbereitungen des ESC in Kiew, die zur Folge hätten, dass die Austragung des ESC auf Russland übertragen werde. Das wird von vielen interessiert aufgegriffen. Beispiele NDR und Sputnik.

Wie immer hat das Portal ESCKAZ auf seiner Facebook-Seite vom 04.12.2016 am gründlichsten herausgearbeitet, dass der BILD-Artikel gespickt ist mit Ungenauigkeiten und Unwahrheiten. Weiterhin informiert uns das ansonsten informative Portal ESCKAZ, dass das russische „Staatsmedium NTV“ die Schlagzeile sofort und mal wieder für eigene Zwecke ausgeschlachtet habe. Dabei wird für meinen Geschmack nicht deutlich genug darauf hingewiesen, dass nicht nur russische Medien das Thema ausschlachten, und dass es sich bei der Reaktion von NTV nur um Spott in einer Comedy-Show handelt. 

Und so bekommt die negative Darstellung der Ukraine auf versteckte Art auf einmal 2 Urheber. 

Den Rest erledigt die taz 
Indem sie das BILD-Märchen von hinten aufziehen, behaupten sie einfach, es gäbe einen Streit zwischen Ukraine und Russland um die Austragung des ESC. Damit unterstellen sie den Russen diesbezügliche Ambitionen, die dann aber nicht belegt werden. Dem ahnungslosen Leser wird suggeriert, dass nicht die Ukraine oder gar Deutschland, sondern Russland der Urheber negativer Fake-News über die Ukraine ist. „Russische Propagandasender wie RT oder Sputnik sahen sich schon siegessicher.“

So wird aus NATO-Propaganda russische Staatspropaganda
  • Verwirrung, Streuung: Die von einer deutschen Zeitung in die Welt gesetzte umstrittene News wird von anderen Medien und Laien aufgegriffen und mit weiteren unbewiesenen Details, Meinungen und Wünschen aufgepeppelt, bis irgendwann Russland als Aggressor und Urheber der Schlagzeilen wahrgenommen wird. Ob Russland Verursacher ist oder ob seine Medien auch nur reingelegt wurden, wird irgendwann uninteressant.
  • Als Aggressor Unschuldigkeit vortäuschen: Mit dem Täuschungsmanöver eines Tralala-Contest kann mit Blödsinn Insider-Wissen vorgetäuscht werden, dann testet man in einem überschaubaren Rahmen, wie und ob so etwas ankommt. Wer in dieser Trivialität ernste Absichten vermutet, macht sich schnell zum Verschwörungstheoretiker. 
  • Feind diskreditieren: Zusätzlich zu den Verschwörungstheoretikern wurden auch russische Medien zunächst als gefährliche Propaganda diskreditiert und damit als glaubwürdige Quelle ausgeschaltet. Danach kann man ungestört genau das machen was man den Russen zuvor vorgeworfen hat: Propaganda. 
  • Zur Positionierung zwingen: Der Sieg der Ukraine beim ESC 2016 war von der NATO geplant. Schon in der Vorbereitung wurde zur Positionierung aufgefordert, die Medien im Westen berichteten einstimmig pro-ukrainisch, Russland und ESC-Kritiker wurden in die Defensive getrieben. EBU und NATO-Länder setzten daraufhin die Forderung nach Sieg wie Geisel brav um. Die Fake-News der BILD ist dieser Strategie zuzuordnen.




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Donnerstag, 1. Dezember 2016

Obamas Vermächtnis beim Eurovision Song Contest

Zu meiner Jugend lief man amerikanischen Trends hinterher. Dank Obama muss man sich heute vor ihnen in Acht nehmen. Hinter politisch-korrekten, popkulturellen Verkleisterungen verkörpert Obama wie kein anderer vor ihm eine Art internationalen Totalitarismus, daher ist man selbst beim trivialen ESC davon betroffen. 

Geschmacks-, Gesinnungs- und Meinungsdiktatur 
Mein Eurovisionsblog ist einer besonderen Kommunikationsstrategie seit 2008 zu verdanken. Lebte die Fankommunikation bis 2008 ausschließlich vom Wunsch nach Unterhaltung und Spaß, dominierten seit 2008 vor allem im social Media Kontrollen, Zensur, Schikanen, Rufmordkampagnen und Volksverhetzung. Ich war eine der ersten, die davon betroffen war und frage mich bis heute, wer die Strippenzieher sind.

Das von der Realität entrückte Obama-System macht es sogar möglich, Verhaltensauffälligkeiten bei ESC und US-Präsidentschaftswahl zu entdecken. Die Niederlage Clintons hat auf das deutsche „Establishment“ tatsächlich den gleichen Effekt wie der ESC-Sieg Russlands 2008 oder der ESC-Sieg Aserbaidschans 2011. Obwohl deutsche Promis und Politiker offiziell weder auf die Wahlen in den USA noch in Russland oder Aserbaidschan Einfluss haben, fühlen sie sich zur eindeutigen Positionierung berufen und beschwören aus „ihren“ unerwünschten Wahlergebnissen den Weltuntergang.   

Hannoveraner Hunde an der Leine 
In seiner Rede in Hannover 2015 vor gewähltem Publikum sprach der amerikanische Präsident tatsächlich den trivialen ESC an und gab damit preis, dass und mit wem die USA selbst die Popkultur top-down zu kontrollieren und zu dirigieren versucht. Ihr erwähltes deutsches Publikum, das „Establishment“, lässt sich zu diesem Zweck von der USA nachweislich vor jeden idiotischen Karren spannen, wie z. B. 2010/2011 die Meyer-Landrut-Kampagne bewiesen hat: 

  • Eine Interpretin aus Hannover mit Nähe zum „politischen Establishment“ in Person von Nikolaus Meyer-Landrut als Merkels damals engstem Berater in – man höre und staune - Europafragen, 
  • aus den USA gekauftes Lied, die dann auch als einzige daran verdienen, 
  • Wettbewerb-Fakes und wertlose Erfolge für Deutsche zur Selbstbeweihräucherung, 
  • massenhaft verbreitet in gleich geschalteten Medien,
  • im Verbund mit Wirtschaft (Opel), Kirche (Lena-Fanclub), Wissenschaft (Privatuni) und
  • anonymisierten Supportgruppen (finanziert durch George Soros). 

Postfaktisch eben. 
Mit einem von herkömmlichen Maßstäben befreiten, inzestuösen System können uns mittlerweile Hochstapler, Lügen und Müll wie Gold angedreht werden. Gewährleistet wird dies durch: 

  • Überwachung im Social Media 
  • Fixierung auf manipulierbare Protagonisten und Zahlen 
  • erschwindelte Wettbewerbssituationen, erschwindelte Umfrageergebnisse, Fake-Conteste, Castings, Votings, Awards etc. 
  • keine lästige Orientierung an Fakten, an Publikumsgeschmack und Musikexperten mehr. 

Genauso wenig wie die Komplizen und Strategien haben auch die Obama‘schen Anliegen nie etwas mit dem zu tun, was sie vorgeben, im Falle des ESC also mit Wettbewerb, Musik und Spaß. Wie in der Politik werden auch die ESC-Fans unentwegt mit 

Pseudo-Anliegen einer „Offenen Gesellschaft“ 
  • hofiert (korrumpiert), 
  • emotionalisiert“ (desinformiert) und 
  • polarisiert“ (ausgebeutet und aufeinander gehetzt). 

Als ginge es statt um Musik um ein Erziehungsprogramm bezüglich sexuelle Orientierung, Hautfarbe, Religion, Herkunft und deutsche Natürlichkeit


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Donnerstag, 13. Oktober 2016

Teil 4: Musik und Militär – Konfektionierte Profile von Stars und Publikum wirken wie psychologische Kriegsführung

Publikum und Juroren voten und voten und voten… Dabei ist das Angebot stets auf Widersprüchlichkeit und Konflikt angelegt, verkauft wird es als Spannung und Unterhaltung. Ständig wird den Beteiligten eine Doppelmoral abverlangt, der ein künstliches Freund-Feindschema zugrunde liegt und das beständig zur Positionierung zwingt. Dieser dauernde Zwang macht freies und selbstbestimmtes Entscheiden unmöglich. 

Castings, Conteste. Awards, Wettbüros, Vorentscheidungen, Umentscheidungen, Nachentscheidungen, Votings, Ratings, Rankings, Hitraten, Charts… und jede Menge Fotos und Clips. Mit leicht manipulierbaren Elementen werden Erfolgs- und Niederlagen-Profile am Schreibtisch kreiert. Erschwindelte Zahlen und Rankings ersparen dem Monopolisten Risiken, Fantasie und Argumente. 

Stromlinienförmige Ergebnisse und Meinungen erwecken den Eindruck eines Erziehungsprogramms
Diesem Programm liegt eine normierende Überbetonung von unüberprüfbaren Zahlen zugrunde, die wiederum kulturelle Maßstäbe, psychologische Wahrnehmungen und sprachliche Differenzierungen auf Dauer zerstören dürften. 

Konfektionierte Star-Profile 
Genau wie die inszenierten Regelbrüche und abgesprochenen Ergebnisse sind auch die konfektionierten Star-Profile polarisierend angelegt. Dass die Rezeptionsmuster von der Industrie stets mitgeliefert werden beweist, dass das Publikumsverhalten vorbestimmt werden soll. Naive Promotion vervielfacht daraufhin den Widerspruch meist auffallend kindlicher Star-Attribute mit brutalen Anforderungen an die Positionierung des Publikums. 3 markante Beispiele:
  • Siegerin Jamala „emotionalisiert“ als kleine Enkelin mittels Erinnerung an das Opfer der krimtatarischen Großmutter, gleichzeitig ist sie aggressive Herausforderin der Weltmacht Russland.
  • Sieger/in Conchita Wurst wirkt mit Muttis Abendkleid, Perücke und Kaffeesatz im Gesicht wie ein Karnevals-Flegel, gleichzeitig steht er/sie für domestizierten Männerkult und zersetzende Gender-Konzepte der US-Umsturzgruppen. (Soros) 
  • Siegerin Lena Meyer-Landruts Gesangs-Erfolg besteht ausgerechnet darin, dass sie nicht singen kann. Über diese als „Natürlichkeit“ vermarktete Regression muss das überrumpelte Publikum bis heute Erstaunen und Begeisterung vortäuschen. 
Konfektionierte Kritik mittels aggressiver Social Media Kampagnen 
Der groteske Widerspruch zwischen vordergründig unschuldigen Popstars und eingefädelter Niedertracht wird gezielt lanciert. Bevor sich aber Unbehagen, Unzufriedenheit und Kritik verbal artikulieren können, wird kontrolliert, angegriffen, eingeschüchtert, gelenkt oder gelöscht. Dies wurde beispielhaft durchgeführt bei der Meyer-Landrut-Kampagne in 2010 und 2011, bei der Hasskampagne gegen Aserbaidschan in 2011 und 2012 sowie bei der Conchita-Wurst-Kampagne in 2013 und 2014. Mit den verborgenen wirtschaftlichen und organisatorischen Strukturen sind auch die Drahtzieher dieser brutalen und verfremdeten Musik-Promotion bis heute unsichtbar geblieben. 

Musikindustrie und Militär setzen auf den konfektionierten Anti-Musik-Fan 
Es gibt einen Vorzeigefan dieser Kommunikationsstrategie des Militainments, und das ist Anders Behring Breivik. Er ist der von der Industrie entworfene Anti-Musik-Fan, der sich nicht mehr für die Musik, für Inhalte oder die Credebility der Musiker interessiert, sondern sich wie Millionen Zuschauer an ein inhaltsleeres TV-Format mit Casting-Marathone, autoritätsfixierter Jury, Votings, Ratings und Rankings binden und lenken lässt: Music is crap. 

Er begründet seine Morde u. a. mit Missständen bei diesem TV-Format und beweist damit, dass er auf alle Narrative hereingefallen ist und wunschgemäß ein Freund-Feind-Schema, Chauvinismus, Rassismus, Vorurteile und den Menschenhass total verinnerlicht hat. Dass er sein Unbehagen nicht mehr verbal zu artikulieren wusste und sich ausschließlich von Militärs die Welt erklären lassen muss, hatte verhängnisvolle Folgen. 

Dass Breiviks unzivile Haltung im Grunde erwünscht ist, beweist das komplizenhafte Schweigen des Westens zu ihrem Vorzeige-Fan bei gleichzeitigem Hofieren schwuler aggressiver Buhrufer. Dieses paradoxe Verhalten ist Gradmesser für Erpressbarkeit und Desinformation in der westlichen Werte-Gesellschaft.


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Mittwoch, 12. Oktober 2016

Teil 3: Musik und Militär - Umstrukturierung, Neusprech und Narrative im Sinne des Militainments


Zu den Erneuerungen gehörten:
  • Einführung des Telefonvoting
  • Verdrängung der europäischen Musikwirtschaft
  • Verschuldung durch Zwang zum Größenwahn
  • Entprofessionalisierung der Musik
  • Diskreditierung europäischer Musiktraditionen
  • Abschaffung der Sprachenregelung zugunsten der englischen Sprache
  • Länderwettbewerb statt Musikwettbewerb 
  • Einbindung der Homosexuellen als Alpha-Fans
  • Vom Schreibtisch die dazu passenden Narrative

Einführung des Telefonvotings 
Mit Einführung des Telefonvotings 1997/98 bestimmt das Publikum das Ergebnis mit, ob seine zahlpflichtigen Telefonanrufe allerdings wirklich zählen, bleibt ein Geheimnis. Es steht zu befürchten, dass der Publikumsgaudi weniger der Mitbestimmung oder Geschmacksabfrage dient, sondern der Verhaltensmessung und Erfolgskontrolle im Informationskrieg. Je fieser die Promotion und Propaganda, desto interessanter die geheim gehaltenen Ergebnisse für die Kontrolleure des Telefonvotings. Und die sind in Deutschland ansässig. 

Verdrängung der europäischen Musikwirtschaft 
Das US-Label Universal Music übernahm die Veröffentlichung der Kompilation, 20 Jahre später sind fast alle ESC-Teilnehmer bei diesem Label unter Vertrag. Vertragspartner von Universal stellen wiederum die Jury und beeinflussen das Ergebnis. Das wird der Welt allen Ernstes als europäischer Wettbewerb verkauft. 

Verschuldung durch Zwang zum Größenwahn 
Seit der Jahrtausendwende misst sich Erfolg des ESC ausschließlich an Quantität. Immer mehr Teilnehmerländer erzwingen eine immer aufwändigere Show, dessen Ausrichtung sich kaum noch ein Land leisten kann und will. Das Regelwerk sieht vor, dass der Sieger den Contest im Folgejahr organisieren und übersteigern sollte. Die finanzielle Ausbeutung wird zur „Ehre des Gastgeberlandes“ umgedeutet. 

Entprofessionalisierung der Musik 
Mit Abschaffung des Live-Orchesters und Einführung des Play-Back als Begleitmusik wurden Musiker und Geld eingespart. Im Neusprech hieß es, dass europäische Musikprofis in Orchestern die moderne Popmusik nicht mehr vermitteln können. Dies war der Startschuss für die Entprofessionalisierung der europäischen Musik und Abhängigkeit aller Musiker von einer kleinen Gruppe Techniker. Es lohnt sich, beim ESC auf den unterschiedlich technischen Sound einzelner Teilnehmer zu achten. 

Wie bereits erwähnt, fließen alle Einnahmen aus der ESC-Musik nur in die Kasse eines amerikanischen Labels. Damit ist der ESC für europäische Profis unrentabel, was wiederum die verstärkte Teilnahme unerfahrener Castingsternchen erklärt. Die offizielle Sprachregelung bezeichnet dies als „Feigheit vor dem Wettbewerb“. 

Diskreditierung europäischer Musiktraditionen 
Der NDR sprach abfällig von „rückständiger Folklore“ (die es beim ESC nie gab), die dem anglo-amerikanischen Pop weichen musste. Dass die USA in ihrer von Europäern finanzierten Promo-Show bislang nicht teilnehmen, wird durch Verkauf amerikanischer Musikstücke an unerfahrene Neulinge (Tantiemen) und Auftritte professioneller US-Musiker außerhalb des Wettbewerbs ausgeglichen. 

Abschaffung der Sprachenregelung zugunsten der englischen Sprache 
Das passt zwar nicht zur „soldatischen Ehre der Landesrepräsentation“, dennoch geben alle Universalstars vor, ihre 3-Minuten-Botschaft auf englisch vermitteln zu wollen. Es wäre entlarvend, wenn die Briten nach der EU auch aus der Eurovision ausstiegen, denn dann gäbe es kein europäisches Teilnehmerland mehr mit Englisch als Landessprache (außer Australien!)– und alle müssten trotzdem auf englisch trällern. 

Länderwettbewerb statt Musikwettbewerb 
Die Musikstücke unterscheiden sich heute nur noch durch die Einblendung der Länderflaggen. Statt zur Musik gibt es mittlerweile zum Einsatz von Flaggen ein eigenes Regelwerk. Und wo es Regelwerke gibt, gibt es selbstverständlich Regelbrüche. Obwohl die „Folklore“ und alles spezifisch Europäische verbannt wurden, beschwört man diese Flaggen-Regelbrüche als „Kampf der Kulturen“. 

Einbindung der Homosexuellen als Alpha-Fans 
Industrie und Militär binden laienhafte Multiplikatoren an sich, welche die klebrigen Eurovisionsmärchen bereitwillig glauben und verbreiten. War der Einsatz schwuler Multiplikatoren zwischen 1997 und 2007 noch von ironischer Distanz geprägt, wird seit 2008 unreflektierte Sexualisierung gepredigt und die Schwulen zelebrieren sich jedes Jahr als infantile Opfer böser Nicht-Nato-Länder. 

Vom Schreibtisch die dazu passenden Narrative 
Im Zeitraum von 2001 bis 2011 lässt man 8 süd-osteuropäische Länder gewinnen, gleichzeitig beginnen Verleumdungs- und Verteufelungskampagnen, in denen behauptet wird, diese Länder würden nur durch Missbrauch des Telefonvoting (Diaspora-Voting, Blockvoting, Stimmenkäufe) erfolgreich sein. Die Empörung der Westeuropäer war vorprogrammiert – und hält bis heute an. Statt diese Missstände zu beseitigen, beharren EBU, Reference-Group und Fans auf ein Regelwerk mit lächerlichen Verhaltensvorschriften und verteidigen den Telefon-Bluff als „Demokratie“. Das Schweigen der Beschuldigten bleibt vieldeutig. 

Gönnerhaft lässt man „böse Diktaturen“ wie Serbien, Russland und Aserbaidschan gewinnen, gleichzeitig beginnen wieder Verleumdungskampagnen, in denen diesen Ländern während der „ehrenvollen Ausrichtung im Folgejahr“ zugleich Missbrauch des ESC für Protz und Selbstbeweihräucherung, Missbrauch westlicher Werte und Schwulenfeindlichkeit vorgeworfen wird.

2016 lässt man die Ukraine mit einem Song gewinnen, der zu Russland auf Konfrontation geht und den Westen in Geiselhaft nimmt. Wozu?

Teil 4: Musik und Militär – Konfektionierte Profile von Stars und Publikum wirken wie psychologische Kriegsführung


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Montag, 10. Oktober 2016

Teil 2: Musik und Militär - Der ESC als Militainment und Starke Marke

1998 Aufbruch oder Anfang vom Ende? 

Um 1998 wurde der ESC zielgruppenspezifisch überarbeitet mit dem offiziellen Auftrag, ihn zu einer „starken Marke“ zu machen. Die durch Corporate Identity demonstrierte Geschlossenheit steht allerdings im Widerspruch zu Spielregeln und Sprachgebote, die vielmehr die Zersetzung Europas zur Folge haben. Die EBU setzt offiziell zwar auf Kooperation, ob sie aber eingefädelten Konfrontationen dauerhaft etwas entgegen zu setzen hat, wird sich zeigen. 

Deutschland ist vom Militainment besonders betroffen 
Nach einer Demütigung in 1996 (Deutschland wurde die Teilnahme angeblich wegen Minderwertigkeit des Beitrages verwehrt) verbündete sich der NDR mit den USA und arbeitete aktiv am Relaunch mit. Seit 1999 gehört Deutschland (mit Frankreich, GB, Spanien und Italien) zu den Big-5, diese erkaufen sich mit einem erhöhten Teilnahmebeitrag Vorteile in Wettbewerb und EBU-Organisation. Von der Interpreten- und Musikauswahl, Einfluss auf Fangruppen bis zu offenen Hasskampagnen gegen Konkurrenten vertritt der NDR beim ESC ausschließlich amerikanische Interessen, und die entpuppen sich zunehmend als Militär-Interessen. 

Seit 1998 eine schrecklich nette Familie 
Mit Einbindung des Publikums via Telefonvoting, Einbindung der Fans in Organisation und Musikpromotion, kumpelhaften Kontakten zwischen Industrie, EBU, Stars und Fanclubs wurden die Grenzen der Verantwortlichkeiten und Interessen zwischen allen teilnehmenden Parteien verwischt. Dies erzeugt zwar ein feierliches Wir-Gefühl, erschwert aber allen Beteiligten die Abgrenzung und Markierung eines eigenen Standpunktes. 

Trivialität als Bestandteil der Promotion 
Die Trivialität verunmöglicht den nüchternen Blick von außen, wer es dennoch wagt ist „Spaßverderber“ oder „Verschwörungstheoretiker“. Alle unterwerfen sich einer autoritär strukturierten und gleich geschalteten Promotion und bieten in zahlreichen Publikationen mit immer gleichen Phrasen und Clichées mittlerweile nur noch ein Abbild geistloser narzistischer Selbstbespiegelung.

Teil 3: Musik und Militär - Umstrukturierung, Neusprech und Narrative im Sinne des Militainments

Teil 4: Musik und Militär – Konfektionierte Profile von Stars und Publikum wirken wie psychologische Kriegsführung


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Sonntag, 9. Oktober 2016

Teil 1: Musik und Militär - Eurovision Song Contest als größte Militainment-Show der Welt














Militärs rüsten in Europa auf für einen Krieg. Bekanntermaßen umfasst diese Aufrüstung alle Lebensbereiche, so auch das Entertainment. Markant aufgezogene internationale Massenveranstaltungen wie der Eurovision Song Contest bieten sich für feindselige Stimmungsmache geradezu an. 

Grotesk wirken bereits die Folgen einer zunehmenden Monopolstellung eines einzigen US-Musikkonzerns, die die Bezeichnung „Wettbewerb“ zum Etikettenschwindel macht. Seit 2016 wird selbst die Zusammenarbeit zwischen diesem Konzern, einer ESC-Länderdelegation und der NATO offensiv beworben.

Bei Promotion und Sieg des ukrainischen Beitrags wird die Unterstützung durch USA und NATO zum ersten Mal wie ein erfolgversprechender Werbefaktor hervorgehoben 
Mit dieser Strategie geht die NATO offen zu Russland auf Konfrontation und nimmt den Westen bildlich in Geiselhaft. Die militärische Rückendeckung ermöglicht der Ukraine Regelbrüche, die normalerweise eine Disqualifizierung zur Folge gehabt hätten. Statt die Einhaltung der Regeln zu fordern unterwirft sich der geschlossen strukurierte Eurovisionstross schon im vorauseilenden Gehorsam, Juroren positionieren sich, Medien und Fanclubs bedienen bis auf Weiteres das Freund-Feind-Schema. So etwas funktioniert nicht ad hoc. 

Ein Rückblick auf die letzten 20 Jahre lässt unschwer die Systematik erkennen, mit der Europa gespalten und Vorurteile aufgebaut werden 
Unter Einfluss der Militärs wurde der Eurovisionstross zunehmend zu einer ferngesteuerten, sprachlosen und prinzipienlosen Masse. Das funktioniert, indem Wettbewerbsergebnisse, Starprofile, Erfolge, Niederlagen, Supportgruppen und medial zementierte Ahnungslosigkeit jahrelang am Schreibtisch durchkalkuliert und inszeniert werden. Es dominieren - wie ich in den nächsten 3 Teilen darstellen werde - nachweislich wirtschaftspolitische Interessen der USA, militärorientierte Ideologie und geopolitische Strategien. 

Machen wir uns nichts vor: Wenn Militärs einen ESC in der Ukraine unterstützen, werden sie dafür ihre Pläne haben, so dass mit Vorfällen gerechnet werden muss. Einschlägige Publikationen, Fanzines und Social Media beweisen schon jetzt, dass bei zukünftigen Beschuldigungen jeder politische Laie und Schlagerfan brav die Bösewichte herunter beten kann: Nicht-Nato-Länder, islamisch geprägte Länder und Länder mit reichem Rohstoffvorkommen. 

Militarisiertes Denken im Boulevard 
Dem Schlagerfan und Laien bleiben Fakten um wirtschaftliche und organisatorische Strukturen (Stellenbesetzung) verborgen. Ein ungleiches Kräfteverhältnis schimmert dafür um so mehr im Social Media Marketing durch, wenn provozierte Fans sich wegen ESC-Banalitäten verbal zerfleischen oder gar töten. Das bekommt kein Normalverbraucher mit. Zahlreiche gedisste Fans sowie die Rechtfertigung für 77 Morde gehören zur Bilanz einer militarisierten Denke im Boulevardbereich. Grund genug, sich den militarisierten Boulevard näher anzuschauen.

Teil 2: Musik und Militär - Der ESC als Militainment und Starke Marke

Teil 3: Musik und Militär - Umstrukturierung, Neusprech und Narrative im Sinne des Militainments

Teil 4: Musik und Militär – Konfektionierte Profile von Stars und Publikum wirken wie psychologische Kriegsführung


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Samstag, 10. September 2016

Nach 3 ½ Monaten Ausbremsung wird Kiew schließlich doch als Austragungsort für den ESC bestätigt














Bereits im Mai 2016 hatte Kiew sein Interesse bekundet und im Juli mit einem 450 Seiten langen Angebot befestigt. Die ukrainische Hauptstadt mit fast 3 Millionen Einwohner böte in 265 Hotels ca. 23.000 Gästen bzw. 19500 Gästen im Zentrum Unterkünfte. Sie verfüge über 2 Flughäfen mit internationaler Anbindung an zahlreiche europäische Städte. Als Austragungshalle wurde u. a. das „International Exhibition Centre“ mit einer Kapazität von 12000 bis 14000 Zuschauern vorgeschlagen. Auch den Euroclub, die Eurovillage, 5 Fan-Zonen mit speziellen Programmen sowie public viewing areas hatte man bereits eingeplant. Aber statt diesen Aufbau in Angriff zu nehmen, beschäftigte man sich wochenlang mit dubiosen Spielchen

Ukraine hat Erfahrung mit politischem Missbrauch des ESC 
Mit der Austragung des ESC in 2005 und des JESC 2013 bewies Kiew nicht nur Erfahrung mit der Eurovision, sondern auch mit dem Missbrauch dieses Events für politische Umstürze. Sobald sie im Schutze von EBU und NATO in den Fokus der Weltöffentlichkeit rückten, gab es einen Maidan. Einen Vorgeschmack auf weitere Querelen lieferten sie nun bei der Wahl des Austragungsortes. 

Wer hat den Ukrainern den Blödsinn mit dem City-Contest eingeflüstert? 
Schon bei der Fußball EM 2012 hatte die Ukraine große Schwierigkeiten die nötige Infrastruktur bereit zu stellen. Seit dem Maidan 2013 haben sich die politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Probleme noch verschärft. Warum also überhaupt andere Städte als Kiew in Erwägung ziehen für ein mehrstelliges Millionen-Event, das seit dem Relaunch 1998 jeden Austragungsort ca. 4 Wochen in den Ausnahmezustand versetzte? 

Für den City-Contest gaben die Ukrainer 100 % Einsatz. Alle 6 Bewerberstädte (Kiew, Odessa,, Charkiw, Dnipro, Lwiw, Cherson) durften sich ausgiebig per TV und Internet präsentieren, danach diskutierten Bürgermeister und andere repräsentative Personen über das Für und Wider ihrer Angebote, bis von den 6 Städten Dnipro, Odessa und Kiew in die nähere Auswahl kamen. Aber keine dieser 3 Städte konnte überzeugen, alle hatten zahlreiche Mängel zu beseitigen. 

Statt mit den Vorbereitungen zum ESC zu beginnen, geriet die Städtewahl ins Stocken. Je undurchsichtiger das Verfahren wurde, desto mehr Bürgermeister, Parlamentsabgeordnete, Minister und selbsternannte Eurovisions-Experten meldeten sich zu Wort. Zurab Alasania, Generaldirektor von NTU: "Neither me, nor Minister of Culture Ievhen Nyschuk, nor working group of the organizing committee, nor the Mayor of Kyiv Vitali Klitschko nor the Mayor of Odessa Gennadiy Trukhanov - none of us can even guess what is going on."

„Victory in the contest has been given to Ukraine thanks to the corruption“ 
Es scheint, dass vor allem die Israel-Fraktion mit Politikern wie Vadim Ravinovich und Boryslav Bereza auf Odessa bestand. Obwohl Oligarchen einen ESC aus der Portokasse bezahlen könnten, beließen es diese beiden bei Moralpredigten. Das wiederum veranlasste ein paar Bewohner von Odessa zu einer gewitzten „Unterstützung“

Schließlich meldete auch noch die Krim ihr Interesse an einer Austragung an: „Crimea is ready to host any major festival. We are able to organize large scale landmark event at the highest level. Victory in the contest has been given to Ukraine thanks to the corruption.“ Letzteres ist natürlich nicht die positivste Grundeinstellung eines Hosts zum ESC. 

Hätten russische Medien nicht schließlich am 08.09.2016 verlautbart, dass die EBU möglicherweise das Austragungsrecht auf Russland übertragen könnte, hätte sich die ukrainische Unentschlossenheit wahrscheinlich bis nach Weihnachten hingezogen. 

Am 09.09.16 um 12:00 Uhr rissen sich die Ukrainer endlich zusammen und bestimmten Kiew als Austragungsort. Die Termine wurden auch gleich festgelegt, aber halt… Die kollidieren jetzt mit der Icehockey-Weltmeisterschaft, die zur gleichen Zeit in Kiew stattfindet. 

Twitter: „Because IIRC, EBU always tries to avoid the collision in the same week of ESC and UEFA CL and EL.“

Twitter: „Let‘s get back to the issue raised yesterday: several Russian artists may not be allowed to enter Ukraine.“ 

Twitter: „There will be separate competitions for hosts, visual design etc, 

so stay tuned


Zitate ukrainischer Politiker und ESC-Verantwortlicher übernommen von ESCKAZ.com


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Sonntag, 4. September 2016

KenFM: Crowdfinanziert, unabhängig und unterwandert?

KenFM wirbt mit„crowdfinanziert und unabhängig“. Seitdem ich letzte Woche auf seiner Facebook-Seite ausgerechnet im Rahmen seines Boulevardthemas gelöscht und geblockt wurde, glaube ich nicht mehr an seine Unabhängigkeit. 

Zum Hergang: Er präsentiert 2 mal nacheinander ein über 1-stündiges Interview mit Popstar Stefanie Heinzmann. Ich bemängelte, dass diese Interviews im Gegensatz zu allen anderen Beiträgen 0 Informationswert besäßen und fragte mich, ob wir nun dazu aufgefordert seien, selber den geistigen Transfer zu leisten zwischen dem leeren Gerede einer saturierten Mittelstandstochter und einer politischen Realität, in der uns dieses leere Geschwätz als erstrebenswert und erfolgreich verkauft wird. 

Wie ich es seit 8 Jahren beim ESC und mit dem amerikanischen Label Universal Music nicht anders gewohnt bin 
traten nach meiner Kritik sofort Reflexbeißer auf den Plan. Diesen Reflexbeißern scheint man allerdings noch weniger Argumente zu gönnen als den Stars. Sie treten einen ungeheuerlichen Chat los, aber nur EINE Sichtweise ist erlaubt. Der Kritik haben sie nichts entgegen zu setzen und fangen sofort an, persönlich zu werden. Danach beginnen die Löschaktionen, aber nur die Kritik wird gelöscht, die Universal-Werbung für die Super-Stars bleibt stehen. Überzeugen Sie sich selber von der plumpen Promotion in zahlreichen Jubelkommentaren zu Stefanie Heinzmann auf KenFM‘s Facebook-Seite

Intellektuelle und das Thema Boulevard
Jebsens Begründung für Einbindung der Rubrik „Boulevard“ hört sich so herablassend an, wie ich es von Intellektuellen nicht anders gewohnt bin: Man dürfe das schlichte Publikum dieser Sparte nicht vergessen, denn auch sie hätten ein Anrecht auf Information. Und prompt fällt er mit dieser Einstellung mehr auf das Boulevard herein wie jeder passive Konsument. Indem er nämlich zum einen das einschläfernde Geschwätz eines Castingsternchens (Rankings!) unkommentiert verbreitet und dann die Kritik daran löschen lässt. 

Aber halt: Wer löscht da wieder und zu welchem Zweck?
Ich glaube nicht an Facebook-Algorithmen. Jahrelang werden wir ESC-Fans auf Facebook scharf gemacht gegen Nicht-Nato-Länder, siehe Beispielfoto. Den Rest erledigen Russlandhetze, Frauenverachtung und Schwulenpropaganda. Wer als Fan auch nur eine moderate Position einnimmt oder hinterfragt, ob man es überhaupt noch mit Musikfans zu tun habe, bekommt Probleme mit Facebook. Was ich bereits mit Facebook erlebte, habe ich vor einem Jahr beschrieben. 

Bezogen auf Inhalte und emotional eingefärbten Selbstgesprächen vor allem in der Rubrik "Me, Myself and Media", halte ich es für unwahrscheinlich, dass einem Ken Jebsen ausgerechnet am Image einer Stefanie Heinzmann so dermaßen viel liegt, dass er dafür sein eigenes „unabhängiges und kritsches“ Image aufs Spiel setzt und seine eigenen Regeln bricht. 

Eher befürchte ich, dass er sich mit der Rubrik Boulevard U-Boote ins Team geholt hat. Was Intellektuelle wie Ken Jebsen, Superstars wie Stefanie Heinzmann und ihre zahlreichen Anhänger nicht wahrhaben wollen: Vor allem im Boulevard haben Militär und Geheimdienste das Sagen (Beispiel Jamala, Naidoo usw.) und wir politischen Laien sind dem schutzlos ausgeliefert. Das heraus zu arbeiten wäre eines Ken Jebsens würdiger gewesen.


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Donnerstag, 25. August 2016

Bandera, Nazis und Rechter Sektor in Ukraine mit schwulem ESC vereinbar?

Offiziell werden Jamalas Konzerte vor ukrainischen Nazis und Bandera-Anhängern in westlichen Medien verschwiegen - Ausnahme die Webseite DKP queer - und in russischen Medien als "bedenklich" und im Widerspruch zum Eurovision Song Contest gesehen. Unter dem Gesichtspunkt des Militainment ist die Zusammenführung dieser Gruppen eine logische Folge. 

Zur Militarisierung der Gesellschaft braucht es einen domestizierten Männerkult, und der ist bei Nazis wie auch bei Schwulen gegeben. 

Der ESC ist perfektes Militainment 
Gleichförmige anglo-amerikanische Songs unterscheiden sich nur noch durch die jeweilig hochgehaltene Länderflagge, der Musikwettbewerb wurde zum Länderwettbewerb. Das ständige Heraufbeschwören eines Ost-Westkonfliktes baut auf eine militärorientierte Ideologie. Die Anhäufung von 8 südosteuropäischen Siegen innerhalb von 10 Jahren (von 2001 bis 2011 Estland, Lettland, Türkei, Ukraine, Griechenland, Serbien, Russland, Aserbaidschan) sowie die Androhung weiterer osteuropäischer Siege weisen auf geopolitische Strategien hin. 

Seit 2016 ist belegt, dass das Militär beim ESC die Fäden zieht 
Die Sängerin Jamala wurde nicht nur vom amerikanischen Universal Music, sondern offensichtlich auch von der NATO profiled. Aber auch der Vereinspräsident des ukrainischen Ablegers des weltweit organisierten Fanclubs OGAE, der ukrainischstämmige Paul Hrosul aus Deutschland, gehörte zu den engsten Beratern der Sängerin. Dies legt eine Kooperation zwischen Musikindustrie, NATO und - vordergründig naiven – schwulen Fanclubs nahe. Bei dem Lied „1944“ und dem Sieg der Ukraine geht es wiederum um geo-politische Interessen, nämlich Russland provozieren und ins schlechte Licht rücken. Aber es geht auch um  

Psychologische Kriegsführung gegen den Westen
Die Strategie des Militärs setzt auf Umschmeichelung, Entprofessionalisierung, Infantilisierung und Emotionalisierung. Aber auch Werte wie Emanzipation und Toleranz werden ins Gegenteil moduliert.  

Seit Jahren versuche ich in einem Dossier "Instrumentalisierte Kommunikation beim ESC" darzulegen, wie die Fanclubs mit dieser Strategie für militärische Interessen zu Supportgruppen gemacht wurden. Seit 2014 ist der militärische Einfluss durch medial inszenierte Buhrufe gegen Russland während des Finales kein Geheimnis mehr, nur wird dieser Einfluss eben von einem umfassend entprofessionalisierten und zunehmend chauvinistischen Journalismus verschwiegen.

Männer umschmeicheln, Frauenhass anfeuern
In westlichen Medien werden die lauten Schmähungen russischer Beiträge als Betroffenheitsäußerungen gekränkter schwuler Schlagerfans gerechtfertigt und als Gaudi „toleriert“. Wer aufmerksam liest und hört wird feststellen, dass nicht allgemein Russen, sondern speziell russische Frauen von der inszenierten Missbilligung betroffen sind, vor allem 2014 und 2015. 2014 wurden die Schmähungen dermaßen auf die Spitze getrieben, dass die jungen russischen Tolmachevy-Zwillinge in Tränen ausbrachen. Gleichzeitig durften Schwule medial zelebrieren, dass mit Conchita Wurst Männer die besseren Frauen sind. Ein Fanclub-Artikel im Vereinsheft der OGAE berichtete zum Schicksal der 2015 zweitplatzierten Sängerin Polina Gagarina, dass sie aufgrund russischer Diktatur "seit dem ESC 2015 unter massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Klinikaufenthalten und einer gebrochenen Persönlichkeit leide." Belegt wird dies nicht, stattdessen scheint sich der Fan an seinen ausgedachten Fabulierungen zum erbärmlichen Schicksal einer russischen Sängerin zu ergötzen.

Männer in die Nähe gefügiger Kleinkinder rücken

Stefonknee Wolschtt is a transgender
woman who has come out
as a six-year-old girl
Wie ferner aus einem Artikel aus Russia Insider zu entnehmen ist, lässt man in der westlichen Wertegesellschaft Männer mittlerweile sogar um die Rolle als Kinder buhlen. Hat jemals ein westlicher Intellektueller darüber nachgedacht, dass mit dem Nachgeäffe die Würde von Kinder und Frauen angegriffen wird?
 

Dieser dubiose Männerkult wird der Offenen Gesellschaft subsumiert und als Freiheit gefeiert. Auch der unbotmäßige Hype Grüner Politiker um Karnevalsprofile wie Conchita Wurst trägt Züge von Idiokratie. Zur Erinnerung: Dieser Hype begann bereits 2013 mit politischen Provokationen gegen Weissrussland und muss dementsprechend unter dem Gesichtspunkt militärischer und geheimdienstlicher Interessen gesehen werden. Daraus lässt sich folgern:

Hinter dem Vorwand des medial inszenierten Hasses auf Nicht-Nato-Länder wird mittels einer militärisch motivierten Schwulenpropaganda Männerkult, Rassismus, Chauvinismus, Frauenhass und Verblödung zum Mainstream-Spaß befestigt.

Wenn ich das Denkmuster der neoliberalen Spaßgesellschaft als pervertierte Religion einstufe, sehe ich Parallelen zur Verdrängung von Frauen und Kinder in der Öffentlichkeit, zur Autoritätsverschiebung und zum Männerkult innerhalb der islamischen oder anderen ultra-orthodoxen Gesellschaften, Parallelen zum Aufbau der Taliban und zum IS.  

Als ich der OGAE 1996 beitrat war alles noch anders. Heute frage ich mich: Wie konnten in aufgeklärten Ländern West-Europas aus ehemals charmanten und selbstbestimmten Schwulengruppen in 20 Jahren ferngesteuerte Chauvinisten, Rassisten und Frauenhasser gemacht werden?


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Sonntag, 31. Juli 2016

Terror Amok Eurovision – die Unberechenbarkeit des Glückes und Unglückes

Aufschreckende Ereignisse aus München, Ansbach, Würzburg und Reutlingen haben in den letzten Wochen das unschuldige US-Entertainment im deutschen Boulevard verdrängt. Davon erschlagen fand ich dann doch noch einen anregenden Text auf den Nachdenkseiten, der sich mit gesellschaftlicher Aneignung und Codierung von Gewalt und Zerstörung beschäftigt. Ich staune nicht schlecht darin Beispiele für „Chiffren“ zu finden, die auch bei Aufbau und Verherrlichung der siegreichen Boulevard-Helden strapaziert werden. 

Wie beim ESC sind auch bei Darstellung der terroristischen Anschläge die Sensationsmeldungen und Personen austauschbar. Es geht um: 

Mediale Resonanz
Nachdenkseiten: „Die mediale Resonanz ist ein wesentlicher Faktor in der Planung von Tätern, die auf Anerkennung aus sind. […].“ Die mediale Resonanz – und nur die mediale Resonanz - ist wesentlicher Faktor in der Planung von Stars, die nur auf Anerkennung aus sind. Solides Handwerk, ewiges Lernen, geistige Auseindersetzungen, kritisches Hinterfragen und Ziele, für die man sich anstrengen muss, sind im Boulevard und beim ESC verpönt. Gefördert wird: 

Medialer Narzismus - Sich bekennen – Auserwähltheit simulieren 
Nachdenkseiten: „Medialer Narzissmus ist etwas, das die heutigen westlichen Terroristen mit anderen jugendlichen Amokläufern gemeinsam haben.“ Aber auch mit unseren Promis, die sich uns ständig mit ihrem "So-sein" und mit irgendetwas „bekennen“. Nachrichtensprecher, die vor der Kamera unprofessionell in Tränen ausbrechen, um sich zu ihren Emotionen zu bekennen. Weibliche Männer und männliche Frauen, die jede Kamera für narzistische sexuelle Selbstbespiegelung nutzen. 

Ganze Bevölkerungsgruppen werden nach jedem Ereignis aufgefordert, sich öffentlich sichtbar für oder gegen irgendetwas zu bekennen. Nahtlos fügen sich Bekennerbriefe und -videos der Terroristen in die Schlagzeilen ein. 

Wie soll sich die Politik dem Bürger artikulieren, wenn jede Äußerung zum Glaubensbekenntnis umgedeutet und angreifbar gemacht wird? (Beispiel Wagenknecht) Wen wundert‘s, wenn sich diese narzistischen Chiffren und Worthülsen irgendwann alle in die Quere kommen? 

Profile der Amokläufer und Superstars entsprechen weder der Alltagserfahrung noch dem Gerechtigkeitsempfinden 
Bei beiden Themen wird das Schreibniveu herabgesenkt, mit einem stilistischen Einerlei wird uns eine Tellerwäscher-Ideologie in die Köpfe gehämmert. So wie ein ESC-Sieg wie ein Glückshöhepunkt im Leben von Sänger und Nation bejubelt wird, so scheint im Leben eines Amokläufers oder Terroristen Selbstauslöschung und Auslöschung einer Nation das einzig erstrebenswerte Glücksziel zu sein. Was dem Medienkonsumenten als unerklärbar, unberechenbar und je nachdem wie eine Gnade oder Strafe Gottes dargeboten wird, wirkt durch die beständig wachsende Menge an Superstars und Einzeltäter gleichzeitig wie Kalkül.

Nachdenkseiten: „Alle Versprachlichungen – mögen sie nun Hitler, Mohammed, IS oder sonst wie heißen – sind letztlich nur Chiffren. Es geht bei den jungen Männern – mit und ohne Migrationshintergrund – im Kern darum, aus dem Nichts einer randständigen Existenz, aus der Bedeutungslosigkeit herauszutreten und ein Gefühl des Existierens zu erzeugen."

Preise und Awards, Schein-Wettbewerbe von Dschungelcamp bis Eurovision… sind letztlich nur Chiffren, mit denen Tellerwäscher „aus dem Nichts einer randständigen Existenz, aus der Bedeutungslosigkeit heraustreten“ und der Verheißung eines medialen Senkrechtstartes entgegen fiebern. 

Im gleichen Koordinatensystem wirken diese „Karrieren“ wie sich addierende Vektoren. Ein Koordinatensystem, in der die „randständige Existenz“ unverzichtbar und die Angebote zu derer Überwindung streng chiffriert bzw. kontrolliert werden. Hype oder Hell, Verherrlichung oder Dämonisierung. 

Denkmuster erzeugen - Ist das noch Journalismus oder schon psychologische Kriegsführung?
An Eurovisionshelden wie Jamala, Lena oder Wurst fällt auf, dass vom ersten öffentlichen Auftritt an die Rezeptionsmuster mitgeliefert werden, denen sich Helden wie Publikum gleichermaßen zu unterwerfen haben. Abgedroschene Schlagzeilen und Millionen Fotos treten einen ungeheuerlicher Chat los, bei dem dann aber nur EINE Sichtweise geduldet wird, und die verbietet das Lachen, die Kritik und das Denken. Man soll es einfach nur „glauben“.

Perfekt durchgeführte terroristische Anschläge auf die Bevölkerung werden mit diffusen Schlagzeilen zu  sonderbarsten Ermittlungsergebnissen umrahmt. Was die Rollenverteilung betrifft wird auch hier wird das Rezeptionsmuster mitgeliefert: Die randständigen Existenzen (Terroristen) sind Drehbuchautoren und Regisseure; ihnen wird die böse Macht zugesprochen, sich über Politik, Justiz, Militär und Geheimdienste zu erheben und diese mit der ahnungslosen Bevölkerung auf gleiche Stufe zu stellen. Auch wenn das nicht der Alltagserfahrung entspricht, muss das geglaubt werden.

Wenn ich gleichzeitig lese, dass es für die vom „Glauben“ beseelten Terroristen und Rebellen mittlerweile auch ein Ranking gibt mit Abstufungen von „lieb“ bis „ganz böse“, bekomme ich als Konsumentin den Eindruck, dass auch sie gecastet wurden und die Entwürfe aus einer einzigen Traumfabrik kommen. Den Rest an popkultureller Verwirrung erledigen Fotos von bewaffneten und besinnungslos lachenden IS-Rebellen in einer lustigen Panzerkolonne. CSD mit umgekehrtem Vorzeichen?

Verräterisch wird es schließlich, wenn ein Amokläufer wie Breivik Querverbindungen zwischen Terror und Entertainment herstellt, indem er seine Morde mit Missständen im Unterhaltungssektor rechtfertigt und eine Interdependenz gleich mitliefert: I hope Germany wins. Er scheint u. a. den „Chiffren“ der Eurovision und der Meyer-Landrut-Kampagne auf den Leim gegangen zu sein.

Bei der Meyer-Landrut-Kampagne wurden Politik, Wirtschaft, Kirche, Wissenschaft, amerikanische Musikindustrie, Rundfunk, Medien und anonymisierte Supportgruppen gegen die Bevölkerung aufgestellt. Eine Test-Kampagne, deren Design auf Verhöhnung des Profitums, auf Einschüchterung und Irritation der Wahrnehmungs- und Beurteilungsfähigkeit abzielte und die an die Niedertracht und Schadenfreude sog. Loser appellierte

Eingesperrt und korrumpiert im medialen Käfig  
Die siegreichen Ranking-Helden würden unter normalen Bedingungen nicht die Scherbe eines Blumentopfes gewinnen. Wie beim Terrorismus lässt man auch beim ESC das Publikum stets ein wenig die einflussreichen Drahtzieher in ihrem Rücken erahnen. Bei Jamala ist es die Nato. Bei Wurst waren es US-Umsturzgruppen. Und erinnert sich jemand noch an FDP-Politiker und Promi Rolf Salo, der den Sieg der Nichte des Parteikollegen Nikolaus Meyer Landrut schon Wochen vorher herausposaunte?


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Sonntag, 19. Juni 2016

Der NATO Song Contest ist kein Wunschkonzert

Wahrscheinlich werden Xavier Naidoo, Ann Sophie und Jamie-Lee Kriewitz ihre Eurovisions-Niederlagen nie überwinden. Jamie-Lee wurde gleich nach dem Finale krank, Ann Sophie und Xavier Naidoo melden sich immer wieder zu Wort, um das eine oder andere gerade zu rücken.  

Mitgefangen, mitgehangen
Erst nach dem Scheitern Kritik zu üben ist überflüssig. Was bleibt, ist die Pflege des Scheiterns, wie es die in der Vorentscheidung rausgekickte Alexa Feser 2015 in ihrem Song „Das Gold von morgen“ so wunderschön besang.


Keiner der Teilnehmer scheint vorher zu überprüfen, auf was sie sich überhaupt einlassen 
Überbehütet lassen sie Institutionen, Konzerne und Medien über ihr Schicksal entscheiden und glauben, es sei das Publikum. So wie Lena sich ihren rasanten ESC-Erfolg nicht erklären kann, können sich die anderen ihre Niederlage nicht erklären. Selbst der verantwortliche NDR lässt sich von Qualitätsmedien die falschen Fragen stellen und schwankt wie Peter Urban - mittlerweile weit über sein Rentenalter hinaus - jedes Jahr nach dem ESC in deutschen Talkshows nur zwischen Überwältigung und Ratlosigkeit. 

Dass im Showbusiness das Publikum beschwindelt wird, ist nichts Neues
Neu ist vielmehr, dass sich das Publikum über den Selbstschwindel der Promis wundert. Seit Jahren sind sich Fans zu 99% einig, dass die gesamten Lieder in den Vorentscheidungen und beim ESC bestenfalls als B-Seite einer Single taugen. Stars hingegen wollen damit in einem Wettbewerb was reißen. Seit Jahren frage ich provozierend, welche der Damen sich denn gegen die Wand fahren lassen möchte. Dieses Jahr haben auch Fans beispielsweise von Wiwibloggs Jamie-Lee nicht den Hauch einer Chance eingeräumt. Dieser Aufrichtigkeit entgegnen Stars mit 

Besinnungslosem Grinsen und soldatischen Phrasen
"Ich lerne bereitwillig und viel, ich möchte die Erfahrung nicht missen,  es ist eine so große Ehre für mich, mein Land vertreten zu dürfen, ich bin meinem Land so dankbar, dass es mich erwählt hat…"

Und dann darf BILD sie heimlich filmen, wie sie nach ihrer Niederlage vermummt und beschämt in IHR Land zurückkehren.

Dabei hatte Jamie-Lee vorher schon die Rolle der Verliererin und lag wochenlang bei den Wetten um den letzten Platz auf Platz 1. Im Gegensatz zu Lena Meyer-Landrut wurden weder Cascada, noch Elaiza, Ann-Sophie oder Jamie-Lee von älteren männlichen Abgreifern umschwirrt. Auch das ist ein sicherer Hinweis darauf, dass es nichts zu gewinnen gibt. Und wenn ohnehin alle die Niederlage schon im Voraus planen, warum verzichten die Damen nicht einfach auf ihren Auftritt? Warum machen Stars überhaupt zu den Bedingungen eines Big-5-Landes mit, lassen sich einen Finalplatz „kaufen“, wenn sie sich doch damit außerhalb des Wettbewerbs bewegen? 

Den naivsten Spruch brachte nach Jamie-Lee‘s Niederlage ausgerechnet Xavier Naidoo: "Ich hätte mich so reingekniet".  Und nochmal: Für wie blöd hält man uns? Wenn das Ergebnis lange vorher bekannt ist, schickt die Musikindustrie nicht eines ihrer besten Pferde, lieber profiled es dieses Pferd geschickt als enfant terrible mit dem willkommenen Nebeneffekt, mit Reichsbürger- und Nazi-Gelaber gleich ein ganzes Land einschüchtern und auf eine falsche Fährte führen zu können. Und das Ergebnis – bitteschön – ist jedes Jahr vorher bekannt. 

Wer früher was auf sich hielt, hielt eine kritische Distanz zum Showbusiness
Heute überbieten sich Stars, Alpha-Fans und Medien geradezu, das Show-Business und ihren unermüdlichen Einsatz als Teil eines unanfechtbaren Sinnsystems zu verteidigen. Lieber lassen sich Stars freiwillig in Dschungel-Camps entsorgen, als dieses System zu hinterfragen. Ich finde, wo selbst "American Idiot" 2016 eingestellt wird, wäre es an der Zeit einfach wieder davon auszugehen, dass Wettbewerbe wie u. a. der ESC Scripted-Reality-Sendungen mit vorgefertigtem Drehbuch und festen Rollen sind.

Das würde zwar 20 Jahre Promi-Zauber um Transvestiten, Soap-Stars und geknechtete Ostblock-Sieger sowie die anti-intellektuelle Schwulenberichterstattung zum ESC ad absurdum führen. Aber irgendwann muss doch auch mal gut gewesen sein.


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Donnerstag, 9. Juni 2016

Komplizen des Verbrechens – EBU und ihre Verbündeten

Dass die EBU die eigenen Regeln bricht um eine ukrainische Neonazi-Ikone zum Sieg zu verhelfen und daraufhin einen ESC 2017 in der zerrütteten Ukraine überhaupt in Erwägung zieht, macht sie schon jetzt für alles verantwortlich, was in diesem Zusammenhang von nun an an Kosten, Stress und Unheil auf uns zukommen. 

Die Situation in der Ukraine zusammengefasst:  "The difference between Ukraine in 2013 and 2016, however, is two years of war, nearly 10,000 casualties, and over 2 million refugees and internally displaced persons. Ukraine is flooded with weapons, has a hostile population in the southeastern regions, a disillusioned military, an economy fresh from teetering on the brink of collapse, and, most importantly, heavily armed battalions of far-right fighters. Another uprising is likely to push the country toward disintegration.“

Solange Vorfälle um MH17 sowie Maidan-Morde nicht geklärt sind, kann man nicht von Normalität sprechen. Zu welchem Zweck möchte man nun also das Wagnis weiterer „ungeklärter“ Vorfälle eingehen? Machen wir uns nichts vor: 

Wenn Militärs einen ESC-Sieg der Ukraine geplant haben, führen sie etwas im Schilde 
Und sie haben ihn nachweislich geplant. Mit 3 Blogtexten über


hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass der ukrainische Beitrag auf Konfrontation setzt, künstlich aufgebauscht und sein Sieg eingefädelt wird. Auch das ist belegt:
Die NATO will im Rückgriff auf den Eurovision Song Contest in West-Europa Stimmung und Akzeptanz für Krieg herstellen 
Auch das ist nicht neu. Die unnötig aufgeblasene Las-Vegas-Show, ihr dubioses Regelwerk und die straffe Organisation mit den seit 20 Jahren immer gleichen Protagonisten (vor allem in Deutschland und Schweden) sind seit 1998 danach ausgerichtet. Davon berichte ich seit Jahren


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Sonntag, 22. Mai 2016

Die Doppelmoral der EBU

Der Sieg der Ukraine beim ESC hat endgültig 1 meiner Annahmen bestätigt: Die Siege folgen einem Kalkül. 

Neu sind die kalkulierten Siege nicht Zwischen 2001 bis 2011 ließ man 8 süd-osteuropäische Länder gewinnen (Estland, Lettland, Türkei, Ukraine, Griechenland, Serbien, Russland, Aserbaidschan) gleichzeitig brachte man die westeuropäischen Verlierer gegen diese Länder auf, indem man deren Siege als nicht gerechtfertigt interpretierte. Passend dazu fordern Deutschland und Schweden immer wieder Boykotte gegen Nicht-Nato-Länder wegen deren angeblicher Schwulenfeindlichkeit. Darin steckt eine geopolitische Strategie. Dazu passt:

Jamala wurde mit Unterstützung der NATO aufgebaut – und die EBU deckelt dies  
Regelbruch Nr. 1: Man hat aus ihrem Repertoire ein Lied ausgesucht, dass die politisch-militiärische Funktion (Inhalte und Personen sind austauschbar) der Aggression erfüllt.

Regelbruch Nr. 2: Das Lied wurde nachweislich zu früh, nämlich schon im Mai 2015 veröffentlicht. Dass das Beweis-Video auf youtube entfernt wurde, macht es nicht besser.

Regelbruch Nr. 3: Das Lied ist von einem tatarischen Folklorelied kopiert.

Regelbruch Nr. 4: Mit einer diskriminierenden Vorentscheidung (in der nur der Konkurrent SunSay wg Vorveröffentlichung disqualifiziert wurde) kreierte man um diesen Beitrag bereits Wochen vor dem ESC eine Medienkampagne. Wenn dann auch noch die eingefädelte Konfrontation mit Russland ausgerechnet durch die neu eingeführte Votingpräsentation seine „spannende“ Krönung findet, ist das nicht Zufall oder meine Hellseherei sondern Kalkül.

Auch die Kommunikation der ESC-Multiplikatoren folgt diesem politischen Kalkül: Jamalas Lied „1944“ wird vor und nach dem ESC von Konsumenten und ESC-Fans ignoriert, weil es „Ohrenkrebs verursache“. Mit Beginn der Proben bis zum Finale änderten sich die Geschmäcker um 180 Grad, nun hieß es: 

Jamalas Lied ist ein Meisterwerk, weil es „den Russen so herrlich in die Fresse tritt“
Zum einen weisen die Eurovisonschefs samt ihrer gelenkten Konsumtengruppen sprich Fans mit moralisch erhobenem Zeigefinger ständig auf ihr ESC-Regelwerk, 
gleichzeitig verteidigen sie den Sieg des ukrainischen Beitrags, der gleich 4 mal mit diesen Regeln bricht.



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