Seit letztem Jahr ist Fakt: Militärs instrumentalisieren den „Eurovision Song Contest“ und provozieren eine Konfrontation zwischen Russland und Ukraine. Und wenn Militärs ein Großevent mit Konfrontation planen, ist mit einer Reihe Vorfällen zu rechnen.
Der erste Vorfall ist, dass Russland aussteigt
Werden weitere Länder folgen? Ein (leider etwas ungenauer) Text auf aserbaidschanischen Newsseiten vom 01.04.2017 ließ diese Schlussfolgerung zu. Auch bestätigt er noch mal, dass sich die Ukraine bei ihrer Planung der "guten Unterhaltung" ausschließlich auf Anweisungen der NATO verlässt: „Participation of Russian singer Julia Samoilova in "Eurovision" in Kyiv is impossible even with the threat of a boycott of the contest. This was stated by Ukrainian Foreign Minister Pavel Klimkin at a press conference after the meeting of the NATO-Ukraine Commission."
Der zweite Vorfall: Klitschko muss confirmity celebraten
War es auch die Idee der NATO Klitschko nach Baku zu schicken, um an den Contest zu erinnern? Möchte man gar die Aserbaidschaner und weitere Länder gegen Russland aufstellen? Wie tückisch und unfriedlich ist das denn?!
Bei diesem Verständnis von "guter Unterhaltung" besteht die Planung wahrscheinlich in einer Diversity von außergewöhnlichen Vorfällen
Dass laut Aussage von Politikern das Publikum sich schließlich an den Terror gewöhnen müsse, unterstreicht diese Annahme. Man darf sich als Normalsterblicher also freuen, wenn die Vorfälle nicht das Ausmaß einer MH17-Katastrophe annehmen.
Eurovisions-Militainment bis zum Skelett verfault
Aufgrund jahrelanger Beobachtungen (vor allem seit Baku 2011/2012) nehme ich die Vertreter der EBU und den Rundfunkanstalten sowie sämtliche Journalisten in Ost und West wie das Dienstpersonal der Militärs wahr. Ihre Verhandlungen, Vorschläge, Drohungen und Informationen sind immer nur Augenwischerei und Augenwischerei.
Die wirkliche Katastrophe ist, dass Fans und Bevölkerung auf übelste Weise hereingelegt werden. In Baku habe ich bestaunen dürfen, was für Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen, um mich beim zuckersüßen ESC zu schützen. Vor wem auch immer. Aserbaidschan besang damals den Tod der Musik beim ESC. 2017 scheint für die Aserbaidschanerin Dihaj das Eurovisions-Militainment bis zum "Skelett" verfault zu sein:
Have my skeletons
I can only trick you once, bad boy
Have my lungs, my millions
Talk is cheap don’t speak in tongues, bad boy
Drum drum drum, bring out the guns
Drum drum drum, bring out the guns, bad boy
I’m so cursed
Fuss and fight won’t get you tons
Bad boy
The world is spinning faster by the minute and
I’m longing to be saved
This bitter sweet sensation got another hold of me...
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Freitag, 14. April 2017
Montag, 16. Mai 2016
Ukraine gewinnt den ESC 2016 - Fuck the EU
Seit Wochen beschreibe ich die Strategie, wie beim ESC – unter Beobachtung der USA - ein künstlicher Konflikt zwischen Russland und Ukraine vorbereitet wird, bei dem die Europäer nur verlieren können. Nach Scharfmacherei mit Mitteln der Musikpromotion haben sich im ESC-Finale die antirussischen (pro-amerikanischen) Kräfte in der EBU-Familie klar positioniert und für die Ukraine gestimmt. Dass Russland nicht gewinnen würde, war klar. Dass man aber stattdessen ein am Tropf hängendes, krisengeschütteltes, erpressbares Land wie der Ukraine den Sieg zuschustert, schlägt dem Fass den Boden aus.
Es ist offensichtlich, dass die Arbeit von Politikern zu politischen Lösungen für die Ukraine mal wieder von EBU-Mitarbeitern, chauvinistischen schwulen Männerbünden, Jury-Experten, erpressbaren EU-Polit-Vagabunden und Lügenpresse untergraben wird. Es ist mir unverständlich, dass diese Gruppen jahrelang unbehelligt ihr Unwesen treiben können, ohne dass die angegriffenen Länder sie endlich mal auffliegen lassen.
Mehr „Fuck The EU“ geht kaum noch
Ukraines ESC-Sieg in 2004, Orangene Revolution, Junior Eurovision 2013, Maidan… Immer das gleiche Drehbuch, immer die gleiche Stoßrichtung, immer die gleichen Protagonisten, immer die gleichen Sprechblasen. Bislang hatte Russland vernünftigerweise die Füße still gehalten. Sollte sich an dieser Haltung nichts ändern, hat man sich über die Ukraine nun die Möglichkeit für weitere Provokationen geschaffen.
In den nächsten 2 Wochen wird man bemüht sein, Ultimaten zu stellen und „Inhalte“ zu kreieren, die dann 1 Jahr lang wiedergekaut werden können. Beispiel: Russland wird zur nächsten Eurovision ausgeladen, der nächste Contest soll auf der Krim stattfinden usw. Aber es geht nicht um Inhalte, untersucht werden müssen Strukturen und Strategien.
Kein politischer Song – nur schwuler Spaß für Krimtataren?
Natürlich lassen sich wieder die Grünen als Erste vor diesen irren ESC-Karren spannen: Rebecca Harms, auf Twitter am 15.05.2016 12:00 Uhr: "I am so glad for her & #Crimea. We will soon invite her to #Brussels. @jamala @Hromadske @EuromaidanPR @annakoj
Sie werden Jamala - wie zuvor Conchita – am Nasenring durchs EU-Parlament ziehen, um Stimmung gegen Russland und weitere Finanzspritzen für die Ukraine locker zu machen. Und als wäre es das einzige Ziel des Maidan und Traum der Krimtataren, wird man uns nun 1 Jahr lang mit dem Gelaber der Offenen Spaßgesellschaft und der Schwulenfreundlichkeit der Ukraine in den Ohren liegen.
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Es ist offensichtlich, dass die Arbeit von Politikern zu politischen Lösungen für die Ukraine mal wieder von EBU-Mitarbeitern, chauvinistischen schwulen Männerbünden, Jury-Experten, erpressbaren EU-Polit-Vagabunden und Lügenpresse untergraben wird. Es ist mir unverständlich, dass diese Gruppen jahrelang unbehelligt ihr Unwesen treiben können, ohne dass die angegriffenen Länder sie endlich mal auffliegen lassen.
Mehr „Fuck The EU“ geht kaum noch
Ukraines ESC-Sieg in 2004, Orangene Revolution, Junior Eurovision 2013, Maidan… Immer das gleiche Drehbuch, immer die gleiche Stoßrichtung, immer die gleichen Protagonisten, immer die gleichen Sprechblasen. Bislang hatte Russland vernünftigerweise die Füße still gehalten. Sollte sich an dieser Haltung nichts ändern, hat man sich über die Ukraine nun die Möglichkeit für weitere Provokationen geschaffen.
In den nächsten 2 Wochen wird man bemüht sein, Ultimaten zu stellen und „Inhalte“ zu kreieren, die dann 1 Jahr lang wiedergekaut werden können. Beispiel: Russland wird zur nächsten Eurovision ausgeladen, der nächste Contest soll auf der Krim stattfinden usw. Aber es geht nicht um Inhalte, untersucht werden müssen Strukturen und Strategien.
Kein politischer Song – nur schwuler Spaß für Krimtataren?
Natürlich lassen sich wieder die Grünen als Erste vor diesen irren ESC-Karren spannen: Rebecca Harms, auf Twitter am 15.05.2016 12:00 Uhr: "I am so glad for her & #Crimea. We will soon invite her to #Brussels. @jamala @Hromadske @EuromaidanPR @annakoj
Sie werden Jamala - wie zuvor Conchita – am Nasenring durchs EU-Parlament ziehen, um Stimmung gegen Russland und weitere Finanzspritzen für die Ukraine locker zu machen. Und als wäre es das einzige Ziel des Maidan und Traum der Krimtataren, wird man uns nun 1 Jahr lang mit dem Gelaber der Offenen Spaßgesellschaft und der Schwulenfreundlichkeit der Ukraine in den Ohren liegen.
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Mittwoch, 4. Mai 2016
Russland gegen den Rest der Welt
Fans werden im Vereinsheft der OGAE darüber informiert, dass der Ärmste ein staatlich verordnetes Ziel zu erreichen habe und malen ihm im dunklen Russland eine düstere Zukunft aus. Seine Vorgängerin Polina Gagarina leide seit dem ESC 2015 unter "massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Klinikaufenthalten und einer gebrochenen Persönlichkeit". So lt. OGAE die "verschiedensten Quellen und Gerüchte".
Wie kommt Russland beim ESC zu seinem Schmuddelimage?
Um die Länder Ukraine, Armenien und Israel wurde in Vorbereitung auf den ESC eine Musikpromotion gefahren, die offensichtlich auf eine Konfrontation mit Russland angelegt ist. Damit werden die "verschiedensten Quellen und Gerüchte" vorbereitet. Dass der amerikanische Präsident Obama in seiner Rede in Hannover ausgerechnet mit Bezug auf den ESC an ein Wir-Gefühl zu appellieren versucht beweist zumindest, dass selbst Trivialitäten wie dieses Popspektakel zur Mobilmachung genutzt werden. Vielleicht erklärt dies auch die Einbindung des Nato-Partners Australiens. Und wie der Zufall so will, hat sich nun auch der schwul-lesbische Sender Logo in den USA die Fernsehrechte am ESC gesichert. Was für ein weltumspannendes schwules Bollwerk. Doch wozu? Eins steht fest:
Was uns aller Wahrscheinlichkeit nach um den 14. Mai 2016 in Form eines Eklats oder lauten Missfallensäußerungen gegen Russland als einhellige Publikumsmeinung vorgeführt werden soll, wurde nachweislich akribisch vorbereitet.
Ukraine: Im Song wird vordergründig einer tatarischen Minderheit auf der Krim gedacht, die 1942 mit den Nazis kollaborierten (kein Problem) und daraufhin 1944 auf Anordnung Stalins deportiert wurden (großes Problem). Obwohl das Verhältnis dieser Volksgruppe nicht nur zu Russland, sondern auch zu Europa und zur Ukraine noch stets gespannt ist, wird mit Desinformationskampagne der öffentliche Diskurs auf 1 Jubel-Perspektive pro West-Ukraine beschränkt.
Armenien: Bereits Anfang März tweetete ich, dass ich auch im Falle Armenien noch auf was „Spezielles“ warte. Und siehe da… Brandneu seit April: Kämpfe zwischen den ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan wieder entfacht. Mag Zufall sein. Weniger neu war, dass die armenische Sängerin mit Statements zur totalen Betroffenheit den Karabach-Konflikt auf sich bezog und prompt 2 Promo-Auftritte absagte (Beispiel). Es ist, als hätten einige Länder ein Patent auf die Opfer-Rolle (s. Armeniens Beitrag 2015), so auch
Israel: Der israelische Sänger Hovi Star behauptet, dass ihm vor 6 Wochen bei der Passkontrolle am Moskauer Flughafen der Pass zerrissen wurde und begründet dies mit der Schwulenfeindlichkeit in Russland. Anstatt Anzeige zu erstatten, wird dieser Vorfall 1 Monat später durch eine Viral-Kampagne auf Facebook ins Gespräch gebracht, sonderbarerweise durch die spanische Teilnehmerin. Vielleicht weil beide beim gleichen Label sind? Nach einem publikumswirksamen Interview griff die internationale Presse das Thema auf und zählte nun all die unbelegten Fakten auf, die zuvor unkontrolliert viral die Runde gemacht hatten, so dass nicht mehr zwischen „Passzerstörung“ und „Viralkampagne“ unterschieden werden kann. Genau wie im Fall Armenien und Ukraine verlief die Berichterstattung vorläufig im Sande. Empfehlenswert: Ein interessantes Fan-Interview mit dem Organisator der Pre-Event-Party in Russland zum Stand der Dinge.
Ausrichter in Schweden setzen auf Buh-System
Das von Österreich 2015 eingeführte Anti-Buh-System wurde von den Schweden wieder abgeschafft mit der Begründung, dies wäre wie Zensur in einer sonst authentischen Show. Wie kann man sich eigentlich so sicher sein, dass nicht gegen die Organisatoren selber gebuht wird? Warum schwenkte bislang nie eine Kamera ins Publikum, um diese Buhrufer „authentisch“ in Szene zu setzen? Warum werden sie nie interviewt?
Schweden veröffentlichte ein Liste der verbotenen Flaggen beim ESC
Unter dem Aspekt von erwünschten Buhrufen ist es interessant, dass die Schweden (ungewollt?) eine „official flag policy list“ veröffentlichten, aufgrund derer alle inoffiziellen Flaggen verboten wurden, so auch die Flaggen der Krim und Berg-Karabach. Will man damit Konflikten ausweichen, oder soll das die Buhrufer anonymisieren?
Ferner wurden auch die Flagge des IS-Staates, der Basken und die der Palästinenser verboten, obwohl diese gar nicht am ESC teilnehmen. Einige Gruppen beschweren sich nun, dass sie dadurch mit dem IS-Staat in eine Schublade gesteckt werden. Warum werden nicht einfach ALLE Flaggen verboten? Vor der Amerikanisierung in 1998 gab es auch keine Flaggen, siehe Beispiel ESC 1996. Dafür gab es bessere Sicht auf die Bühne, viele verschiedene Sprachen und die Musik war um Einiges abwechslungsreicher.
Ausrichter in Schweden haben mal wieder das Votingprocedere geändert
In der neuen Präsentationsform kommen die Publikums-Votings einzelner Länder nicht mehr vor. Rhetorische Frage: Sind die etwa nicht „authentisch“ genug? Offensichtlich möchte man gleichzeitig dem Telefonvoter das Geld aus der Tasche ziehen und dennoch den intern bestimmten Sieger sicher auf den ersten Platz befördern. Das Publikum wird durch den Schein der Mitbestimmung zum Komplizen von Machenschaften, über die es 0 Kontrolle hat.
Stattdessen wird dem Juroren-Voting um so mehr Aufmerksamkeit geschenkt, wodurch die Juroren unter Druck gesetzt werden können. Wenn ich die Liste der Juroren 2016 überfliege finde ich viele Musiker, die wahrscheinlich wie die Teilnehmer alle beim gleichen amerikanischen Label unter Vertrag sind. Wettbewerb?
Wer die von Deutschland durchgeführte Erfolgsmessung von Polit-Kampagnen beim ESC hinterfragt ist Verschwörungstheoretiker
Mit ein paar wenigen Ausnahmen wie Armenien und Ukraine wurden die 43 Musikstücke so ziemlich auf ein gleichförmiges Level getuned. Und alle müssen auf englisch singen. Wenn man dann die vorangegangenen Hetz-Beiträge, Polit-Kampagnen und politischen Spannungen zwischen einzelnen Ländern mit einbezieht, ist das Telefon-Voting nicht mehr als Geschmacksabfrage sondern als Verhaltensmessung zu werten.
Und niemand wird jemals erfahren, wie das tatsächliche Ergebnis ausfiel und welche Rückschlüsse Militärs und Geheimdienste bei einzelnen Votern daraus ziehen werden. Denn ob uns DAS vorgelesen wird, was wirklich gewählt wurde, ist für mich immer noch nicht bewiesen.
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Sonntag, 28. Februar 2016
Eurovision Song Contest: Brüskierung Russlands durch Ukraine gerät ins Stocken
Am 16.02.2016 sagte ich bereits den VE-Sieg Jamalas am 21.02.2016 begründet voraus. Bis dahin lief die Kampagne wie geplant. Seit einer Woche stockt sie. Wenn Russland weiterhin die Füße still hält, wenn es partout keine russische „Aktivistengruppe“ gibt, die im Namen Putins auf Singverbot besteht, wird die ukrainische ESC-Delegation in ihrem provokanten Polit-Song noch mal nachlegen müssen.
Das Sensationelle an Jamalas Beitrag „1944“
ist derzeit, dass es - im Gegensatz zu vorangegangenen Hasskampagnen – keine gegnerische Gruppe gibt, die sich verteidigt. Die Promotion dümpelt auf kleiner Flamme durch Wiederholungen in den westlichen Mainstream-Medien sowie durch ein paar sensationslüsterne „ESC-Fans“ in den Social-Media-Gruppen vor sich hin. Dass die ukrainische
VE durchgehend simultan ins Englische übersetzt und – wie Ruslana hervorhob – von den Amerikanern überwacht
wurde, berichten die Medien nicht. Dass es sich um eine konzertierte Aktion handeln könnte, auch nicht. Nur das Neue Deutschland zitiert einen Tweet vom Vorentscheidungsabend: „Schicken Sie 4 auf die Nummer 7766, schrieb kein geringerer als Swjatoslaw Zegolko, Pressesprecher des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, am vergangenen Sonntagabend auf Twitter“ heisst es dort.
Sensationsmeldung aus Ukraine erst nach der Siegerverkündung
Brav wird Jamalas VE-Sieg als faires Wahlergebnis einer dramatischen Show und als Wille der Ukrainer dargestellt. Es wäre interessant zu erfahren, wie viele der Schreiber sich die VE überhaupt angesehen haben. Für nur 6 Songs dauerte die Show wegen zähen Streitereien 4 ½ Stunden. Dass neben Gesinnungsfragen die Regelwidrigkeit einiger Songs erst im Finale kritisiert wurde, wollte die Pseudo-Konkurrenz natürlich nicht einsehen. Erst nun schienen sie zu bemerken, dass sie nur als Wettbewerbs-Füllstoff dienten, damit die Beliebtheit einer Jamala vorgetäuscht werden kann.
Deutsche Medien berichten einseitig, tendenziös und unvollständig
Focus online schreibt einen Tag später über den Seitenhieb gegen Putins Territorialhunger
Spiegel-Online hebt die politische Sprengkraft des Songs hervor, da die Krim vor zwei Jahren von Russland annektiert wurde
Auch der Stern sieht in der „Wahl“ einen Affront gegen Putin.
Alle thematisieren den potenziellen Regelbruch, leiten daraus aber keine Konsequenzen ab
Da Russland nicht reagiert, wird der erwartete russische Protest schon mal vorweggenommen. Stern befürchtet einen möglichen Ausschluss der Ukraine, auch der Tagesspiegel erinnert daran, dass Lieder mit politischem Inhalt beim ESC nicht erwünscht seien.
Der DLF verliert jede journalistische Distanz. Er identifiziert sich vollständig mit Sängerin und ihrer Polit-Botschaft, lobt einerseits das hochbrisante Lied einer Frau, die andrerseits „eigentlich“ gar keine Politik machen möchte, als würde sie mit 70 Jahren Verspätung nur Gottes Plan durchführen. Weiterhin wird der Patriotismus der Ukrainer hervorgehoben, man will von Krimtataren gelesen haben, die das Lied auf „besetzter“ Krim im Cafe den ganzen Tag rauf und runter hören.
Ungeduldig legt die DW etwas später nach mit einem Jamala-Zitat: "Keine Politik in meinem ESC-Lied" und wiederholt das bereits Bekannte.
Seitdem wird nur noch wiederholt, ich erspare mir weitere Aufzählungen. Aber wo ist die Verteidigung, die Beschwerde, die Forderung nach Verbot? Ich musste lange suchen, um auf 2 Statements zu stoßen:
Ein lesenswerter Text vom 23.02.16 zitiert Ruslan Baalbek, Deputy Prime Minister of the Republic of Crimea: „They want to exploit the tragedy of the Crimean Tatars to impose the European public a forced image of alleged persecution of members of this community in the Russian Crimea.
Am 24.02.16 berichtet die Moscow Times, dass „first deputy chairman of the Duma Committee on Information Policy Vadim Dengin has said he hopes Eurovision will not allow Jamal to compete with the song, which could add a political edge to the May competition.“
Euronews stellt die Provokation schließlich in eine Linie mit gleichen Kampagnen aus den Vorjahren
Diese Kampagnen sind alle nach dem gleichen Muster gestrickt und zeigen die Handschrift Gene Sharps. Stets geht es um politische und geo-poltitische Interessen der Militärs, doch das wird dem Konsumenten verheimlicht.
Die Aggressoren als Designer dieser Kampagnen kommen stets im Gewand der Opfer daher
und fordern mit einem Betroffenheitsszenario vom Konsumenten Unterwerfung. Mit dem ständigen Gefotzel soll sich der Konsument auch noch überlegen und gewitzt fühlen.
Was die Musik betrifft
sind die Ukrainer dafür bekannt, dass sie aus Dreck musikalisches Gold machen können. Die überarbeitete Studioversion von Jamalas Beitrag klingt dementsprechend nicht übel, im Einheitsbrei des ESC dürfte es einer der wenigen interessanten Songs werden, der auch ohne provozierenden Inhalt punktet. Ich verstehe Musiker nicht, die sich inhaltlich so einseitig festlegen und instrumentalisieren lassen.
Da fällt mir zu „1944“ eher Deutschland ein
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Das Sensationelle an Jamalas Beitrag „1944“
ist derzeit, dass es - im Gegensatz zu vorangegangenen Hasskampagnen – keine gegnerische Gruppe gibt, die sich verteidigt. Die Promotion dümpelt auf kleiner Flamme durch Wiederholungen in den westlichen Mainstream-Medien sowie durch ein paar sensationslüsterne „ESC-Fans“ in den Social-Media-Gruppen vor sich hin. Dass die ukrainische
VE durchgehend simultan ins Englische übersetzt und – wie Ruslana hervorhob – von den Amerikanern überwacht
wurde, berichten die Medien nicht. Dass es sich um eine konzertierte Aktion handeln könnte, auch nicht. Nur das Neue Deutschland zitiert einen Tweet vom Vorentscheidungsabend: „Schicken Sie 4 auf die Nummer 7766, schrieb kein geringerer als Swjatoslaw Zegolko, Pressesprecher des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, am vergangenen Sonntagabend auf Twitter“ heisst es dort.
Sensationsmeldung aus Ukraine erst nach der Siegerverkündung
Brav wird Jamalas VE-Sieg als faires Wahlergebnis einer dramatischen Show und als Wille der Ukrainer dargestellt. Es wäre interessant zu erfahren, wie viele der Schreiber sich die VE überhaupt angesehen haben. Für nur 6 Songs dauerte die Show wegen zähen Streitereien 4 ½ Stunden. Dass neben Gesinnungsfragen die Regelwidrigkeit einiger Songs erst im Finale kritisiert wurde, wollte die Pseudo-Konkurrenz natürlich nicht einsehen. Erst nun schienen sie zu bemerken, dass sie nur als Wettbewerbs-Füllstoff dienten, damit die Beliebtheit einer Jamala vorgetäuscht werden kann.
Deutsche Medien berichten einseitig, tendenziös und unvollständig
Focus online schreibt einen Tag später über den Seitenhieb gegen Putins Territorialhunger
Spiegel-Online hebt die politische Sprengkraft des Songs hervor, da die Krim vor zwei Jahren von Russland annektiert wurde
Auch der Stern sieht in der „Wahl“ einen Affront gegen Putin.
Alle thematisieren den potenziellen Regelbruch, leiten daraus aber keine Konsequenzen ab
Da Russland nicht reagiert, wird der erwartete russische Protest schon mal vorweggenommen. Stern befürchtet einen möglichen Ausschluss der Ukraine, auch der Tagesspiegel erinnert daran, dass Lieder mit politischem Inhalt beim ESC nicht erwünscht seien.
Der DLF verliert jede journalistische Distanz. Er identifiziert sich vollständig mit Sängerin und ihrer Polit-Botschaft, lobt einerseits das hochbrisante Lied einer Frau, die andrerseits „eigentlich“ gar keine Politik machen möchte, als würde sie mit 70 Jahren Verspätung nur Gottes Plan durchführen. Weiterhin wird der Patriotismus der Ukrainer hervorgehoben, man will von Krimtataren gelesen haben, die das Lied auf „besetzter“ Krim im Cafe den ganzen Tag rauf und runter hören.
Ungeduldig legt die DW etwas später nach mit einem Jamala-Zitat: "Keine Politik in meinem ESC-Lied" und wiederholt das bereits Bekannte.
Seitdem wird nur noch wiederholt, ich erspare mir weitere Aufzählungen. Aber wo ist die Verteidigung, die Beschwerde, die Forderung nach Verbot? Ich musste lange suchen, um auf 2 Statements zu stoßen:
Ein lesenswerter Text vom 23.02.16 zitiert Ruslan Baalbek, Deputy Prime Minister of the Republic of Crimea: „They want to exploit the tragedy of the Crimean Tatars to impose the European public a forced image of alleged persecution of members of this community in the Russian Crimea.
Am 24.02.16 berichtet die Moscow Times, dass „first deputy chairman of the Duma Committee on Information Policy Vadim Dengin has said he hopes Eurovision will not allow Jamal to compete with the song, which could add a political edge to the May competition.“
Euronews stellt die Provokation schließlich in eine Linie mit gleichen Kampagnen aus den Vorjahren
- Georgien provozierte 2009 Russland
- die Conchita-Wurst Kampagne war 2014 zunächst auf Weissrussland und 2015 auf Russland gerichtet.
- Man kann den Vorwurf der Schwulenfeindlichkeit gegen die Serben in 2008 und
- gegen die Russen in 2009,
- die deutsche Hasskampagne gegen Aserbaidschan in 2012 und
- den armenischen „Gedenksong“ aus 2015 gegen Aserbaidschan und Türkei noch hinzuzählen.
Diese Kampagnen sind alle nach dem gleichen Muster gestrickt und zeigen die Handschrift Gene Sharps. Stets geht es um politische und geo-poltitische Interessen der Militärs, doch das wird dem Konsumenten verheimlicht.
Die Aggressoren als Designer dieser Kampagnen kommen stets im Gewand der Opfer daher
und fordern mit einem Betroffenheitsszenario vom Konsumenten Unterwerfung. Mit dem ständigen Gefotzel soll sich der Konsument auch noch überlegen und gewitzt fühlen.
Was die Musik betrifft
sind die Ukrainer dafür bekannt, dass sie aus Dreck musikalisches Gold machen können. Die überarbeitete Studioversion von Jamalas Beitrag klingt dementsprechend nicht übel, im Einheitsbrei des ESC dürfte es einer der wenigen interessanten Songs werden, der auch ohne provozierenden Inhalt punktet. Ich verstehe Musiker nicht, die sich inhaltlich so einseitig festlegen und instrumentalisieren lassen.
Da fällt mir zu „1944“ eher Deutschland ein
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Dienstag, 16. Februar 2016
Ukraine führt vor, wo Instrumentalisierung des ESC durch Militärs hinführt
Die Ukraine wird am 21.02.2016 offiziell den Beitrag für den Eurovision Song Contest wählen, aber nach 2 durchsichtigen Vorentscheidungs-Shows ist unschwer zu erraten, wer die Vorentscheidung gewinnen soll: Jamala mit dem Song „1944“. Das Lied erinnert an die Deportation der Krimtataren durch Stalin 1944. Angesichts der Abspaltung der Krim von der Ukraine sowie der europaweiten Flüchtlings- und Vertriebenenkrise ein sehr spannungsgeladenes Thema.
Polit-Beiträge in kommerziellen Wettbewerben sind Angriff auf Publikum und Jury
Dass das Betroffenheitslied einer „Tatarin“ in einem kommerziellen Wettbewerb zwischen Wegwerfmusik, abgefahrenen Frisuren, eigenwilligem Make-Up, Hebebühnen, Feuerwerk, Windmaschinen, Transvestiten-Trash, Klatsch und Tratsch zur Wahl gestellt wird, muss skeptisch machen. Genau wie beim Beitrag von Axel Diehl entscheidet auch hier die Funktion des Liedes als staatsnaher Wettbewerbsbeitrag über Verantwortlichkeiten und Absicht des Textes.
Das Publikum der Tralala-Veranstaltung ist mit solchen Angriffen genauso überfordert wie mit den "beliebten" Eurovisions-Themen Homosexualität, Diktaturen, Energieversorgung, Voting-Betrügereien der Nicht-Nato-Länder, 2. Weltkrieg oder Genozid. Lied und Promotion sollen bei politischen Laien Betroffenheit einfordern, desinformieren, emotionalisieren, einschüchtern, spalten und zur Positionierung zwingen. Axel Diehl bringt das Wunschdenken der Militärs auf den Punkt: "Aus Angst wird Hass, aus Hass wird Krieg, bis hier alles explodiert und jeder den Verstand verliert“.
Früher nannte man es Kulturimperialismus
Bei solcher Fernsteuerung ist kein amerikanisches Genre abgegriffen genug, um nicht noch beim ESC als Ausdruck von Originalität gefeiert zu werden. So auch der von Jamala. Jamalas penetrantes Genäsel und ihre Exzentrik sollen als Ausdruck von R&B und Soul verkauft werden, was aber weder zur Tataren-Abstammung der Eltern, noch zur kirgisischen Herkunft der Sängerin oder zur ukrainischen Kultur passt. Es passt eben nur zu USA und NATO.
Beworben wird der Beitrag bislang nur auf amerikanischen Propagandaseiten und von NGOs.
Ukraine' Crimea-Inspired Hit Tipped for Eurovision
Sevastopol authorities approve the idea of hosting Eurovision
Crimean Tatar singer hopes to take peoples tragedy to Eurovision
Jamala dedicates Eurovision Entry to Persecution of Crimean Tatars
Crimean Tatars: The Power of Lyrics
Women of Ukraine - Believe in Music
Die türkische Version von Euronews erklärt den Beitrag gar zum Stellvertreterbeitrag der Türkei, die selber gar nicht teilnimmt am ESC. Was für Allianzen! Warum wird der Beitrag nicht in Deutschland beworben? Dazu muss man sich die Vorentscheidung genauer anschauen.
Mit Schwulenpropaganda gewinnt man in der Ukraine keinen Blumentopf mehr
Mit dem Markenzeichen Transvestit feierte der Ukrainer Andrej Danylko als Verka Serduchka seit 2007 seine Erfolge im Rahmen des ESC. Russland-Bashing war Teil seiner Inszenierung, womit er sich die Gunst der schwulen Eurovisions-Fans eroberte. Angeblich.
Verka Serduchka scheint tot, denn in der Vorentscheidung tritt Andrej als Juror in normaler Kleidung auf. In der Ukraine gibt es seit dem Maidan keine Homosexualität mehr, und keinen Schwulen interessiert's. Es ist das demonstrative Totschweigen was mich zur Annahme verleitet, dass das Wegschauen genau wie die Hypes nur Ausdruck von Angst und erpresste Zugeständnisse vor den Militärs sind. Denn:
Militärs haben den ESC und die schwulen Fans seit 20 Jahren fest in der Hand
Die immer stärkere Betonung einer LÄNDER-Proflilierung und eines LÄNDER-Wettstreits und das Heraufbeschwören eines Ost-Westkonfliktes bauen auf eine militärorientierte Ideologie. Die Anhäufung von 8 südosteuropäischen Siegen innerhalb von 10 Jahren (von 2001 bis 2011 Estland, Lettland, Türkei, Ukraine, Griechenland, Serbien, Russland, Aserbaidschan) sowie die Androhung weiterer osteuropäischer Siege weisen auf geopolitische Strategien hin; zufälligerweise werden stets Konfliktzonen erzeugt. Offensichtlich haben Militärstrategen den Mix von Mainstream-Gaga, europäischem LÄNDER-Wettstreit und Erpressbarkeit europäischer Promis für sich entdeckt.
Tendenziell tritt beim ESC (neben Vorbild Schweden, das die Aufgabe hat, gelenkte Konsumentengruppen zu binden, s. Text Georgien 2013) nur noch das amerikanische Universal Music gegen Universal Music gegen Universal Music an... Very Exciting! Um so grotesker ihre inszenierten „Wettbewerbe“
Wettbewerbe, Votings und Rankings sind eine Farce, um Zustimmung und Beliebtheit vorzutäuschen
Der von Anfang an gefeierten Siegerin Jamala stellte man in 2 Vorrunden eine schwache Konkurrenz zur Seite, die von den Juroren dementsprechend als ungeeignet disqualifiziert werden konnten. Aber warum solche Laien überhaupt in die Show holen? Im 2. Semi durften sogar 3 Beiträge als Füllstoff teilnehmen, die offensichtlich regelwidrig waren (veröffentlicht vor dem 01.09.2015)! Bei ernst zu nehmender Konkurrenz wie z. B. Victoria Petryk ließen die Juroren ungewollt die Farce platzen. Ausgerechnet JESC-Siegerin Petryk wurde lächerlich gemacht, weil sie an Musik-Wettbewerben teilnimmt. Möglicherweise ist die Lächerlichkeit der ukrainischen Juroren auch ESC-Fans in Süd-Afrika aufgefallen, denn sie haben deren Äußerungen auf ihrer Facebookseite dokumentiert.
Wo immer ESC-Siegerin Ruslana auftritt sind Zweifel berechtigt
Neben Verka Serduchka und dem Georgier Konstantin Meladze gehört auch Ruslana zu den Juroren. Bekannt wurde sie durch den Eurovisionssieg 2004, also einige Monate vor der Farbrevolution. 2012 hatte die Ukraine den Junior ESC gewonnen, während der Ausrichtung im November 2013 kochte es auf dem Maidan. Um ihrem Maidan-Eifer in 2013 eine überproportionale Gewichtung zu verleihen, wollte Ruslana den damals zeitgleich stattfindenden Junior Eurovision Song Contest in Kiew demonstrativ platzen lassen. Sie drohte mit Selbstverbrennung. Für ihren Maidan-Einsatz erhielt sie schließlich von der USA einen Preis, und der verpflichtet. 2014 schon konnte sie ihre Arbeit für die EU in Brüssel schön mit ihrem Einsatz als Jurorin bei der belgischen(!) Vorentscheidung kombinieren. Ich befürchte, je mehr sich die Ukraine als Loser-Staat herausstellt, desto marktschreierischer wird Ruslana auf allen europäischen Hochzeiten tanzen (müssen).
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Polit-Beiträge in kommerziellen Wettbewerben sind Angriff auf Publikum und Jury
Dass das Betroffenheitslied einer „Tatarin“ in einem kommerziellen Wettbewerb zwischen Wegwerfmusik, abgefahrenen Frisuren, eigenwilligem Make-Up, Hebebühnen, Feuerwerk, Windmaschinen, Transvestiten-Trash, Klatsch und Tratsch zur Wahl gestellt wird, muss skeptisch machen. Genau wie beim Beitrag von Axel Diehl entscheidet auch hier die Funktion des Liedes als staatsnaher Wettbewerbsbeitrag über Verantwortlichkeiten und Absicht des Textes.
Das Publikum der Tralala-Veranstaltung ist mit solchen Angriffen genauso überfordert wie mit den "beliebten" Eurovisions-Themen Homosexualität, Diktaturen, Energieversorgung, Voting-Betrügereien der Nicht-Nato-Länder, 2. Weltkrieg oder Genozid. Lied und Promotion sollen bei politischen Laien Betroffenheit einfordern, desinformieren, emotionalisieren, einschüchtern, spalten und zur Positionierung zwingen. Axel Diehl bringt das Wunschdenken der Militärs auf den Punkt: "Aus Angst wird Hass, aus Hass wird Krieg, bis hier alles explodiert und jeder den Verstand verliert“.
Früher nannte man es Kulturimperialismus
Bei solcher Fernsteuerung ist kein amerikanisches Genre abgegriffen genug, um nicht noch beim ESC als Ausdruck von Originalität gefeiert zu werden. So auch der von Jamala. Jamalas penetrantes Genäsel und ihre Exzentrik sollen als Ausdruck von R&B und Soul verkauft werden, was aber weder zur Tataren-Abstammung der Eltern, noch zur kirgisischen Herkunft der Sängerin oder zur ukrainischen Kultur passt. Es passt eben nur zu USA und NATO.
Beworben wird der Beitrag bislang nur auf amerikanischen Propagandaseiten und von NGOs.
Ukraine' Crimea-Inspired Hit Tipped for Eurovision
Sevastopol authorities approve the idea of hosting Eurovision
Crimean Tatar singer hopes to take peoples tragedy to Eurovision
Jamala dedicates Eurovision Entry to Persecution of Crimean Tatars
Crimean Tatars: The Power of Lyrics
Women of Ukraine - Believe in Music
Die türkische Version von Euronews erklärt den Beitrag gar zum Stellvertreterbeitrag der Türkei, die selber gar nicht teilnimmt am ESC. Was für Allianzen! Warum wird der Beitrag nicht in Deutschland beworben? Dazu muss man sich die Vorentscheidung genauer anschauen.
Mit Schwulenpropaganda gewinnt man in der Ukraine keinen Blumentopf mehr
Mit dem Markenzeichen Transvestit feierte der Ukrainer Andrej Danylko als Verka Serduchka seit 2007 seine Erfolge im Rahmen des ESC. Russland-Bashing war Teil seiner Inszenierung, womit er sich die Gunst der schwulen Eurovisions-Fans eroberte. Angeblich.
Verka Serduchka scheint tot, denn in der Vorentscheidung tritt Andrej als Juror in normaler Kleidung auf. In der Ukraine gibt es seit dem Maidan keine Homosexualität mehr, und keinen Schwulen interessiert's. Es ist das demonstrative Totschweigen was mich zur Annahme verleitet, dass das Wegschauen genau wie die Hypes nur Ausdruck von Angst und erpresste Zugeständnisse vor den Militärs sind. Denn:
Militärs haben den ESC und die schwulen Fans seit 20 Jahren fest in der Hand
Die immer stärkere Betonung einer LÄNDER-Proflilierung und eines LÄNDER-Wettstreits und das Heraufbeschwören eines Ost-Westkonfliktes bauen auf eine militärorientierte Ideologie. Die Anhäufung von 8 südosteuropäischen Siegen innerhalb von 10 Jahren (von 2001 bis 2011 Estland, Lettland, Türkei, Ukraine, Griechenland, Serbien, Russland, Aserbaidschan) sowie die Androhung weiterer osteuropäischer Siege weisen auf geopolitische Strategien hin; zufälligerweise werden stets Konfliktzonen erzeugt. Offensichtlich haben Militärstrategen den Mix von Mainstream-Gaga, europäischem LÄNDER-Wettstreit und Erpressbarkeit europäischer Promis für sich entdeckt.
Tendenziell tritt beim ESC (neben Vorbild Schweden, das die Aufgabe hat, gelenkte Konsumentengruppen zu binden, s. Text Georgien 2013) nur noch das amerikanische Universal Music gegen Universal Music gegen Universal Music an... Very Exciting! Um so grotesker ihre inszenierten „Wettbewerbe“
Wettbewerbe, Votings und Rankings sind eine Farce, um Zustimmung und Beliebtheit vorzutäuschen
Der von Anfang an gefeierten Siegerin Jamala stellte man in 2 Vorrunden eine schwache Konkurrenz zur Seite, die von den Juroren dementsprechend als ungeeignet disqualifiziert werden konnten. Aber warum solche Laien überhaupt in die Show holen? Im 2. Semi durften sogar 3 Beiträge als Füllstoff teilnehmen, die offensichtlich regelwidrig waren (veröffentlicht vor dem 01.09.2015)! Bei ernst zu nehmender Konkurrenz wie z. B. Victoria Petryk ließen die Juroren ungewollt die Farce platzen. Ausgerechnet JESC-Siegerin Petryk wurde lächerlich gemacht, weil sie an Musik-Wettbewerben teilnimmt. Möglicherweise ist die Lächerlichkeit der ukrainischen Juroren auch ESC-Fans in Süd-Afrika aufgefallen, denn sie haben deren Äußerungen auf ihrer Facebookseite dokumentiert.
Wo immer ESC-Siegerin Ruslana auftritt sind Zweifel berechtigt
Neben Verka Serduchka und dem Georgier Konstantin Meladze gehört auch Ruslana zu den Juroren. Bekannt wurde sie durch den Eurovisionssieg 2004, also einige Monate vor der Farbrevolution. 2012 hatte die Ukraine den Junior ESC gewonnen, während der Ausrichtung im November 2013 kochte es auf dem Maidan. Um ihrem Maidan-Eifer in 2013 eine überproportionale Gewichtung zu verleihen, wollte Ruslana den damals zeitgleich stattfindenden Junior Eurovision Song Contest in Kiew demonstrativ platzen lassen. Sie drohte mit Selbstverbrennung. Für ihren Maidan-Einsatz erhielt sie schließlich von der USA einen Preis, und der verpflichtet. 2014 schon konnte sie ihre Arbeit für die EU in Brüssel schön mit ihrem Einsatz als Jurorin bei der belgischen(!) Vorentscheidung kombinieren. Ich befürchte, je mehr sich die Ukraine als Loser-Staat herausstellt, desto marktschreierischer wird Ruslana auf allen europäischen Hochzeiten tanzen (müssen).
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