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Dienstag, 10. April 2012

Eurovision Song Contest - Joan Franka - Make Love, Not War

Das Motto der niederländischen Pop- und Folksängerin Joan Franka springt einem gleich auf der Startseite ihrer Homepage entgegen, und zwar in Form eines Fotos ihrer Inspiration: John Lennon und Yoko Ono.


"De jaren 60 waren natuurlijk de tijd van hoop, saamhorigheid, peace & love en mooie muziek!" Diese Vorliebe spiegelt sich demenstprechend auch in ihrem gemeinsam mit Jessica Hogeboom geschriebenen Eurovisions-Song "You And Me" wieder.


Auch bei den Niederländern war ich dieses Jahr sehr gespannt auf ihren Beitrag. Schon seit Jahren verpassen die Niederländer den Einzug ins Finale, obwohl sie regelmäßig starke SängerInnen am Start haben. Meist liegt es an der unpassenden Performance, an unvorteilhafter Kleidung oder am banalen Lied. Dieses Jahr wollte man alles richtig machen und beauftragte Europas bekanntesten Medienmogul John de Mol: "Wir haben in den vergangenen Jahren sehr schlecht abgeschnitten, ich habe die starke Hoffnung, dass wir endlich irgendwie eine Antwort darauf finden, wie wir im Wirrwarr der europäischen Länder einen Act entwickeln, der endlich wieder oben mitspielt."

Ganz uneigennützig war sein Engagement für den ESC allerdings nicht. De Mol, der das Castingformat "The Voice" entwickelte, welches mittlerweile in ca. 35 Ländern übernommen wurde, plant eine private Konkurrenzshow zum Eurovision Song Contest. In "Voice Of Europe" werden dann wie beim ESC Interpreten unterschiedlicher Länder um die Wette singen mit dem Unterschied, dass den einzelnen Ländern das Format der Vorentscheidung mit "Voice of" vorgeschrieben wird. Bei solchen Plänen bietet es sich natürlich an, beim ESC vorzufühlen.

Mit zusammengebissenen Zähnen akzeptierten die Niederlände dann auch, dass beim diesjährigen "Nationaal Songfestival" fast nur ehemalige Teilnehmer von Voice of Holland an den Start gingen. Als ich allerdings den Auftritt und das Outfit meiner Favoritin Joan Franka sah, wäre ich fast in Ohnmacht gefallen.




Die 1990 in Rotterdam geborene Joan Franka, mit bürgerlichem Namen Ayten Kalan, ist vor allem seit 2010 durch ihre Teilnahme bei Voice of Holland bekannt geworden, wo sie es bis zur 6. Liveshow brachte. Gleich nach der Show bekam sie vom Produzenten Holger Schwedt das Angebot, ein Album aufzunehmen. Joan willigte ein, aber nur unter der Bedingung, dass sie ihre Lieder selber schreiben durfte: "Ik wilde gewoon graag alles doen op mijn manier”. Dann folgte die Einladung für die nationale Vorentscheidung, die sie schließlich gewann. Aufgrund ihrer türkischen Wurzeln konnte sie bislang als eine der wenigen ESC-Teilnehmer dieses Jahr auch schon in der türkischen Presse punkten. Ihre Hobbies sind Musik und Poesie bzw. Songwriting: "Ik verwerk mijn emoties door te schrijven; soms zijn dat nummers en soms zijn dat gedichten. Als ik ergens over wil schrijven doe ik dat, maar meestal komt de inspiratie ineens uit het niets en moet ik het meteen opschrijven of in mijn telefoon opnemen!" Und:

"Ik hou er van om creatief bezig te zijn, ook door middel van kleding”.

Hoffentlich fällt ihr für ihr Outfit beim Eurovision Song Contest in Baku doch noch was Besseres ein als eine Indianertracht. In ihrem kürzlich veröffentlichten Preview-Clip zu You And Me sieht sie jedenfalls schon mal viel besser aus. Das lässt hoffen!!





Quellen
Biographie von Joan Franka

Freitag, 23. März 2012

Aserbaidschan - Das Wesentliche am Eurovision Song Contest ist die Musik

Am liebsten beschäftige ich mich beim ESC mit den unscheinbaren Interpreten, meist musikalische Handwerker, die im künstlichen Glamour der industriellen Konfektionsware leicht übersehen werden. Zu den Ländern mit Hochglanzprodukten gehört sicherlich auch Aserbaidschan, dass zwar erst seit 2008 dabei ist, aber in dieser kurzen Zeit alles erreicht hat:

2008 Platz 8,
2009 Platz 3,
2010 Platz 5,
2011 Platz 1.

Dennoch möchte ich Aserbaidschans Vorentscheidungsmarathon "Milli Secim Turu" nicht unerwähnt lassen, denn hier dominiert nicht der blendende Glanz und der Konsumterror, sondern eine für die Kandidaten sehr arbeitsintensive Prozedur.

Das Verfahren war wie folgt: Von ca. 150 Bewerbern wurden 71 Teilnehmer intern ausgewählt, diese wurden in 8 Gruppen eingeteilt. Ab dem 28.11.2011 mussten Teilnehmer jeder Gruppe innerhalb einer Woche jeden Abend ein Pflichtprogramm durchlaufen, und zwar Montag Evergreen, Dienstag aserbaidschanisches Lied, Mittwoch Eurovisions-Hit, Donnerstag Lied mit Schwerpunkt Performance, Freitag freie Liedwahl. Via SMS-Voting und Jury wurde der wöchentliche Sieger ermittelt.

Die Auftritte kann man sich einzeln auf youtube anschauen. Es war ein kleines Erlebnis, sich durch die 355 Clips der Vorrunde durchzuklicken, von unmöglich bis sagenhaft war alles dabei. Allerdings hatte ich nie das Gefühl, dass hier Interpreten vorgeführt wurden wie beispielsweise bei DSDS. Im Gegenteil: Die kleine Bühne, das zurückhaltende Publikum wie letztenendes auch die unspektakulären wöchentlichen Entscheidungen ließen den Wettbewerbsmarathon eher wie eine praktisch-methodische Prüfung an einer Musikschule erscheinen.

Kooperativ und unterhaltsam fand ich vor allem die Kategorie ESC-Lied. Zum einen werben sie mit diesen Liedern für den ESC im Allgemeinen, rückwirkend auch speziell für seine Kandidaten und ihre Lieder. Darüberhinaus lassen die Sänger durch ihre jeweilige Auswahl an ESC-Liedern ihre Vorlieben erkennen und sich somit für Fans besser einordnen. Aber auch die Kategorie aserbaidschanisches Lied ist für Musikinteressierte von unschätzbarem Wert. Aserbaidschan hat natürlich eine andere Musik- und Gesangstradition als wir Westeuropäer, somit klingen viele dieser Lieder für uns gewöhnungsbedürftig. Ich war erstaunt, dass die meisten Teilnehmer, obwohl sie offensichtlich anglo-amerikanische Popmusik machen möchten, den aserbaidschanischen Gesangsstil kennen und viele ihn sogar sehr gut beherrschen.

Ein sympathisches Highlight war für mich z. B. die Einbindung der Kollegen des aserbaidschanischen Fanclubs OGAE. Sie durften mit dem Song "Angel In Disguise" einen Pausenact bestreiten. Der Gesang klang zwar etwas schief, was aber mit einer netten Performance wieder ausgeglichen wurde. (OGAE = Organisation Générale des Amateurs de l'Eurovision)

Mein persönliches Highlight des diesjährigen Milli Secim Turu war die Sängerin Ülker Quliyeva, dies vor allem in der Kategorie aserbaidschanisches Lied mit dem Beitrag „Kor Erebin Mahnisi" (The Blind Arab). Sie sang wie eine Göttin, sah aus wie eine Kriegerin und hielt am Schluss ein gefährliches Messer in die Kamera. Das ist doch mal was!



Von den 8 Wochensiegern konnten sich in einer weiteren Wochen-Show mit gleichen Anforderungen schließlich 5 Kandidaten für das Finale qualifizieren. Das Finale fand vor mehreren tausend Zuschauern im Heydar Aliyev Palace in Baku am 12.02.2012 statt und konnte auch live im Internet verfolgt werden. Beim Finale stimmte nur eine Jury über den Kandidaten ab, diese bestand aus dem Direktor des öffentlich-rechtlichen Senders Ictimai, mehreren renommierten aserbaidschanischen Musikern und Künstlern, einem Musikprofessor sowie einem Mitarbeiter des Ministeriums für Kultur und Tourismus. An der Zusammensetzung erkennt man, dass man der Musik und dem ESC in Aserbaidschan eine hohe Wertschätzung entgegen bringt.

Die Siegerin dieser Wahnsinnsprozedur heisst 2012 Sabina Babayeva, die dieses Jahr zu den erfahreneren Sängerinnen gehörte. Ihre bevorzugten musikalischen Genres sind neben Pop vor allem Soul und Jazz. Bühnenerfahrung erwarb sie sich in sieben Jahren Zusammenarbeit mit der Jazz-Band Aypara. Weil das aber nicht reicht, wird sie - wie ihre Vorgänger auch - für ihren ESC-Auftritt extra noch mal von ukrainischen Experten gecoacht.

Nach all den Wochen war ich auf Sabinas Beitrag gespannt wie ein Flitzbogen. Eine öffentliche Ausschreibung gab es nicht, Aserbaidschan setzte auf die seit Jahren bewährte erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Schweden Anders Bagge, Sandra Bjurman, Stefan Örn und Johan Kronlund. Sie schrieben, komponierten und produzierten ein Lied, das als eine Soul-Ballade perfekt auf Sabina Babayeva's markante Stimme zugeschnitten ist. Im Gegensatz zu den Vorjahren hat man diesmal auch aserbaidschanische Musiker mit eingebunden, und zwar Ogtay Sharifov, Sarkhan Vahabov, Shirzad Fataliyev, Yashar Bakhish und Aserbaidschans bekanntesten Mugham-Sänger Alim Gasimov als Backgroundsänger. Sie geben dem Stück einen Hauch orientalischen Flair und beweisen, dass zumindest in der Musik das lebendige Zusammenspiel von Orient und Okzident verblüffend gut harmoniert.

Sabina Babayeva "When The Music Dies"



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Freitag, 16. März 2012

Der Helge Schneider des Balkans - Rambo Amadeus

Neben Engelbert und den russischen Babuschkas gehört auch Rambo Amadeus aus Montenegro dieses Jahr zu den nicht mehr ganz jungen, aber erfahrenen Musikern beim Eurovision Song Contest. Genau wie sein serbischer Kollege Zeljko Joksimovic hat auch er bei seiner Auftragsarbeit für den ESC die Hörgewohnheiten seiner Fans gut eingeschätzt. Nur werden Rambos Musikfans beim ESC rar sein.

Dem Genre nach ist Rambo dem Electro Jazz und dem Free Jazz zuzuordnen, und somit wird er die kommerziellen Hörgewohnheiten beim ESC gehörig auf die Probe stellen. Wenn man allerdings den Titel "Euro Neuro" hört und den dazugehörigen Musikclip sieht, merkt man schnell, dass uns Rambo mit seinem ESC-Beitrag schmunzelnd abseits aller ausgetretenen Pfade führen möchte:





Nachdem ich regelmäßig auf der Homepage von Rambo Amadeus die News zu seinem Eurovisionsbeitrag verfolgt habe, war ich auf eine trashige Witznummer gefasst. Beispiel: "I am making Euro Hit. [...] Before of all , I am going to break down the language barrier, because language barrier is strongest barrier among the nations. I am going to improve my English, Dutch, France, Spanish, Italian, Turkish, Russian and other languages in next few days , in order to understand needs of Euro - audience." Here is something for the bloggers, the first part of the Euro hit , song for the Eurovision in the progress".

Stattdessen liefert er uns nun ein witziges Crossover von Electro, Jazz, Funk, Folk und Hip Hop. Mit rhythmischer Intensität durch jazzaffine Basslinien, elektronischen Sounds und etwas Atonalität in den Strophen sowie einem Refrain mit Hintergrundklangteppich aus Balkanstreichern und Chor liefert Rambo ein für ESC-Verhältnisse komplexes 3-Minuten-Werk ab.

Antonije Pusic, so Rambo mit bürgerlichem Namen, ist neben Musiker auch studierter Mathematiker, Naturwissenschaftler und Profi-Segler. Auf seiner verspielten Homepage ist zudem die Ökologie ein zentrales Thema.

Seit 1988 veröffentlichte er
10 Studioalben und 3 Live-Alben (s. Link Music). Am 12.12.2011 wurde er von RTCG als Vertreter Montenegros für den Eurovision Song Contest nominiert. Hervorgehoben wurde dabei, dass er als einer der populärsten Musiker des ehemaligen Jugoslawiens und zugleich Botschafter von UNICEF als repräsentativer Vertreter das Land Montenegro promoten werde.

Und so wird Rambo beim 1. Semifinale am 22.05.2012 in Baku
"the old Lady Europe" und dem ESC entgegentreten mit einer herausfordernden Message: "Try not to be hermetic hahaha..."


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Sonntag, 11. März 2012

Serbisch oder englisch - das ist hier die Frage

Für den Eurovision Song Contest 2012 hat Serbien bereits am 18.11.2011 einen ihrer besten Unterhaltungsmusiker, den ESC-Veteran Zeljko Joksimovic beauftragt, Serbien mit einem selbst geschriebenen Lied zu vertreten. Viele Infos bezüglich seines Musikstückes ließ Zeljko seitdem nicht durchsickern, und so warteten wir Fans am 10.03.2012 gespannt wie die Flitzbögen, als er in seiner Show seinen Beitrag erstmals präsentierte.

Musik ist Geschmacksache, und über Geschmack lässt sich bekanntlich schlecht streiten. Nur Joksimovics ESC-Beiträge (s. u.) wurden zu ESC-Klassiker nicht zuletzt deswegen, weil er als einer der wenigen Musiker dem anglo-amerikanischen Mainstream eine eigene, europäische Handschrift entgegensetzte. Insofern waren die Erwartungen an ihn sehr hoch. Ich wage zu behaupten, dass Zeljko Joksimovic mit seinem Stück "Nije ljubav stvar" die Hörerwartungen nicht nur richtig eingeschätzt, sondern auch 100%ig erfüllt hat.



Im Anschluss an die Liedpräsentation kam im Internet sofort die Frage auf, in welcher Sprache dieses Lied vorgetragen werden würde. Für Hardcore-Fans der europäischen Musik und des ESC wäre es ein Unding, wenn ausgerechnet Zeljko Joksimovic wie jedes daher gelaufene Castingsternchen in englisch singen würde.

Obwohl ich sonst zur Vertreterin dieser Fraktion gehöre, fände ich die englische Version "Synonym" gar nicht so übel. Der Text gefällt mir und ist alles andere als anbiedernd. Zudem würde die englische Sprache das Folkloristische dieses Stückes etwas glätten und es wie ein internationales Chanson wirken lassen.

Andrerseits ist mir klar, dass in Zeiten des Formatradios und der Sprachverkümmerung die Sprache mehr und mehr zum musikalischen Parameter, zum Sound avanciert, da stört es dann wenig, wenn man die 3-Minuten-Stücke nicht versteht, den Text kann man ja bei Bedarf nachlesen.

Und so darf nun über eine englische oder serbische Version beim Eurovision Song Contest in Baku abgestimmt werden.

Biographie:
Bereits seit seinem 5. Lebensjahr stand für Zeljko fest, dass er Musiker werden wollte.



Mit 12 gewann er dann auch bei einem Wettbewerb in Paris den Preis des besten Akkordeonspielers Europas. Dem Musikstudium an der Belgrader Universität stand also nichts mehr im Wege, Zeljko spielt nun 11 Musikinstrumente, u. a. Akkordeon, Klavier, Gitarre, Drums.

Seinen ersten ESC-Erfolg hatte er 2004 mit Lane Moje, mit dem er für Serbien-Montenegro den 2. Platz belegte. 2006 komponierte er für Hari Mata Hari das Stück "Lejla", der damit für Bosnien-Herzegowina den 3. Platz belegte. Nachdem Serbien in 2007 den Eurovision Song Contest gewann und für 2008 nach Belgrad holte, moderierte Zeljko Joksimovic gemeinsam mit der Kollegin Jovana Jankovic die Show und schrieb zugleich den serbischen Beitrag "Oro" für die Sängerin Jelena Tomasevic, die den 6. Platz erreichte.



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Mittwoch, 15. Februar 2012

Das TV-Publikum in Norwegen stimmt mit überwältigender Mehrheit für den iranischen Sänger Tooji Keshtkar

Toojis Musik und seine Performance sind nach eigener Aussage von persischer Musik und Traditionen beeinflusst. Bühnenerfahrung erwarb er sich als Model und als Ansager bei MTV Norwegen, wo er "Tooji's Top Ten" präsentierte. Eine erste Single brachte er bereits vor 4 Jahren heraus. Schweden-Popsongs wie „Stay“ sind bei der Hardcore-Fan-Community seit Jahren angesagt. Zudem sieht Tooji dermaßen gut aus, dass er für die schwule ESC-Community schon zum heißesten Favorit avancierte.





Die Wahl Toojis zum ESC-Vertreter Norwegens ist zugleich eine Ansage. Zum einen scheint die Solidarität der Norweger gegen Rassisimus und Islamhass nach dem grausamen Attentat des Norwegers Anders Behring Breivik im Juli 2011 immer noch ungebrochen. Darüberhinaus macht aber auch Toojis Lebenseinstellung ihn zu einem verantwortungsvollen Vertreter für Norwegen im Jahr 1 nach dem Attentat: „If I'm driven bei revenge, what kind of person would I be then? You have to choose yourself what kind of person you want to be and not to bully yourself. Revenge, get rid of that!“ Als Sohn iranischer Migranten ist Tooji 1987 in Shiraz (Iran) geboren, wuchs aber auf in Norwegen. Dort absolvierte er auch seine pädagogische Ausbildung.

Musiker tragen eine Verantwortung
Zur Erinnerung noch mal der Ausschnitt aus dem Manifest von Anders Behring Breivik, in dem er sich auf den Eurovision Song Contest bezieht und seinen Rassismus raushängen lässt: "Saturday May 14 - Day 13: It's the Eurovision finale today. I just love Eurovision...!:-) It's a lot of crap music but I think it's a great show all in all. I've seen all the semi finals and will take the time of to watch it later today, online. My country has a crap, politically correct contribution as always....I hope Germany wins". Zur Info: Für Norwegen startete die 25-jährige Kenianerin Stella Mwangi, für Deutschland Lena Meyer-Landrut.

Ob wir jemals erfahren werden, wie Breiviks Vorliebe für Germany zustande kommt? Und was hätte eigentlich dagegen gesprochen, wenn Lena Meyer-Landrut nach diesem Zitat ihren ESC-Siegertitel wieder abgegeben hätte, z. B. mit der Begründung offensichtlicher Missverständnisse in der Kommunikationsstrategie? ESC-Erfolge bedeuten insgesamt gesehen nicht viel und verpuffen schnell, aber diese Haltung hätte ihr nachhaltig Ansehen und Popularität verschafft. So wirkt sie jetzt wie eine der zahllosen verblendeten, mediengeilen und erpressbaren Befehlsempfängerinnen der Musikindustrie und hat wahrscheinlich weniger Ausdrucksmöglichkeiten als ihr Publikum.

Dass die deutschen TV-Verantwortlichen und die Musikindustrie mit ihrem Überangebot an blöden Castingshows nur noch solche erbärmlichen Casting-Starprofile produzieren, ist auch eine Ansage.


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Samstag, 11. Juni 2011

Infoportal der OGAE-Aserbaidschan online

apa.az teilt mit, dass Baku-Reisende zukünftig alle nötigen Informationen zum Eurovision Song Contest 2012 in Baku, Aserbaidschan, auf der Website des ESC-Fanclubs OGAE Aserbaidschan finden werden.

Dieser Relaunch war nötig, da bereits schon jetzt viele mit der Suche nach einer geeigneten Unterkunft begonnen haben. Die aserbaidschanischen Fans möchten auf ihrer Website detaillierte Informationen über Hotels und anderen Unterkunftsmöglichkeiten, über Kultur, Land und Leute und vor allem auch wertvolles Insiderwissen zu den Unterhaltunszentren in Baku, dazu Servicethemen und Nützliches für den Aufenthalt in der Hauptstadt für ihre Gäste zusammentragen. Die Website ist in den drei Sprachen Aserbaidschanisch, Russisch und Englisch verfügbar.

15.05.2011. Baku im Ausnahmezustand. Es war nicht die Fußball-WM, es war Aserbaidschans erster ESC-Sieg!




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